Neuer Komfort im alten Haus

Drei Tipps für eine gelungene Modernisierung

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Sinnvoller Rundgang: Ein Modernisierungscheck mit Begehung des Hauses bietet eine gute Grundlage für die Planung von Sanierungsmaßnahmen im Altbau. 

Der Modernisierungsbedarf bei älteren Häusern ist groß. Doch viele Hausbesitzer schieben die Investition in die Verbesserung der Energiebilanz oder des Wohnkomforts auf die lange Bank.

Ein Grund dafür ist die Unsicherheit, wie und wo man das Geld für eine Modernisierung am besten investiert.

Laut Florian Becker, Geschäftsführer des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), sollte einer Modernisierung eine gute Planung vorausgehen, und auch über die Ziele von baulichen Maßnahmen sollte sich der Hausbesitzer Klarheit verschaffen. Becker nennt drei Punkte, die auf dem Weg zur Modernisierung wichtig sind, und empfiehlt, den Rat eines unabhängigen Sachverständigen, zum Beispiel eines BSB-Bauherrenberaters, zu nutzen.

1. Das Ziel definieren

Geht es um energetische Verbesserungen, die Beseitigung von Schäden am Haus, um die Nutzung moderner Hausautomationssysteme, wünscht sich der Hausbesitzer einfach einen Tapetenwechsel oder möchte er sein Haus barrierefrei gestalten? Es gibt sehr unterschiedliche Motivationen, eine Modernisierung in Angriff zu nehmen. Vor der Planung sollte man die Ziele der Modernisierung daher genauer definieren.

2. Bestand aufnehmen

Eine gute Grundlage für Modernisierungen ist die Bestandsaufnahme über einen Modernisierungscheck. Zusammen mit einem Sachverständigen erfolgt eine Diagnose des aktuellen Zustands der Immobilie mit der Feststellung von Schäden und Schwachstellen. Dazu gehört auch die Ermittlungen von Maßnahmen, die zum Werterhalt des Hauses wichtig sind, eine energetische Bewertung der Immobilie oder Überlegungen, welche Raumreserven sich, zum Beispiel durch einen Dachausbau oder einen Anbau, erschließen lassen.

3. Maßnahmen planen

Bei der Planung der Modernisierungsmaßnahmen spielt das verfügbare Budget eine wichtige Rolle. So ist es finanziell nicht immer möglich, alle gewünschten Maßnahmen sofort in Angriff zu nehmen, dann kann ein zeitlich gestreckter Stufenplan sinnvoll sein. Auch bei erforderlichen Genehmigungen oder der Beantragung von Fördergeldern kann ein Bauherrenberater den Hausbesitzer unterstützen. (djd)

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