Gartenwochen: Mehr als nur Dekoration

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Die Zahl der Gartenteichbesitzer ist in den letzten Jahren stetig gewachsen: Das ist kein Wunder, denn eine Wasseroase am Haus ist nicht nur ein optisches Highlight, sie ist für viele auch ein Ort der Entspannung und Lebensraum für viele Tiere.

Ihr liebstes Stück Grün lassen sich die Deutschen gern etwas kosten. Der neueste Trend für Gartenbesitzer sind naturgetreue Wasser- Paradiese. Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass selbst kleine Teichanlagen die Natur sehr bereichern und ökologisch sinnvoll sind.

Ein Gartenteich kann den Verlust von wichtigen Lebensräumen für unterschiedlichste Tierarten abfangen. Laut dem deutschen Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe geht der Trend daher zum naturbelassenen Teich. Im Gegensatz zu künstlichen Teichanlagen pendelt sich das ökologische Gleichgewicht automatisch ein. Schon eine dreistufige Tiefenabfolge ahmt natürliche Bedingungen nach und bietet Pflanzen, Fischen, Amphibien und Insekten einen optimalen Lebensraum.

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Daneben sind Gartenteiche Oasen der Ruhe. „Wird der Teich mit professioneller Unterstützung und kindersicher angelegt, erhöht er auch den Wert des Grundstücks. Daher ist die Beratung durch einen Teichbauer oder Gartenarchitekten besonders wichtig“, sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse.

Im Frühjahr anlegen

Das Frühjahr ist der perfekte Zeitpunkt, um einen Gartenteich anzulegen. Bei beständig milden Temperaturen – meist ab Mitte Mai – steht der Bepflanzung des Teichs nichts im Weg. Hobbygärtner können sich das ganze Jahr an dem abwechslungsreichen Treiben in ihrer Wasseroase erfreuen. (nh)

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