Alles im grünen Bereich

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Sattes, unkrautfreies Grün: So stellt sich der Hobbygärtner den Rasen vor. Ans Ziel führt die richtige Pflege und die Behandlung mit speziellen Mitteln, die schnell und dauerhaft gegen Unkraut wirken.

Es muss sich um ein Naturgesetz handeln: Der Rasen des Nachbarn scheint stets grüner, dichter, schöner zu sein als der eigene. Rasenprobleme gehören zum Alltag fast jedes Hobbygärtners dazu. Doch die meisten Problemzonen lassen sich mit der richtigen Pflege in den Griff bekommen.

„Die Versorgung mit Nährstoffen zählt ebenso dazu wie das richtige Wässern“, sagt Martin Blömer von RGZ24.de. Doch gerade dabei werde viel verkehrt gemacht: „Man sollte seltener, beispielsweise nur einmal die Woche, wässern, dafür dann aber gründlich.“ Unkräuter wie Löwenzahn, Gundermann, Sauerklee oder Hornkraut können schnell zum Dauerproblem auf Rasenflächen werden. Meist ist dies ein Zeichen für eine nicht ausreichende Versorgung mit Nährstoffen.

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Wichtig ist es ebenso, ausschließlich Qualitätssaatgut zu verwenden. Zertifizierte Mischungen sind hochwertig und nach definierten Vorgaben zusammengesetzt – vermeintlicher Billigrasen hingegen kann sogar einen gewissen Anteil an Unkrautsamen enthalten.

Moos wirksam bekämpfen

Ein ebenfalls häufiges Problem auf Rasenflächen ist Moos. Er gedeiht immer dann prächtig, wenn der Rasen zu schwach ist. „Das gilt überall dort, wo die Versorgung mit Nährstoffen nicht ausreicht, ebenso wie in schattigen Bereichen oder wenn das Gras durch viele Füße malträtiert wurde“, sagt Bayer-Gartenexperte Sven Koch. Moos könne aber auch ein Zeichen für die Übersäuerung des Bodens sein.

Die Gegenmaßnahme: Den Rasen sorgfältig mit allen benötigten Nährstoffen versorgen und ihn nicht zu kurz mähen, damit er kräftiger und dichter wird. In schattigen Bereichen, wo sich das Gras bereits sichtbar auf dem Rückzug befindet, hilft hingegen oft nur eine komplette Neusaat. (djd)

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