Runterfahren und dichtmachen

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Ein guter Tipp: Die umgedrehte, mit Wasser gefüllte Wasserflasche versorgt die Blumen im Balkonkasten.

Koffer gepackt, Tür zu und weg? Nein, so mühelos ist die Abreise in den Urlaub meistens nicht. Nicht nur das Packen kostet Zeit, auch die Vorbereitung des Hauses. Denn in zwei, gar drei Wochen Abwesenheit kann einiges passieren. Vier Punkte, um die sich Urlauber kümmern müssen:

1.) Vor Einbruch schützen: 

Wer Einbrecher abschrecken will, sollte den Eindruck erwecken, dass jemand zu Hause ist. Rollläden, Lampen und das Radio lassen sich über eine Zeitschaltuhr an- und ausschalten. Wer keine Zeitschaltuhr hat, sollte Nachbarn bitten, die Rollläden hoch- und runterzuziehen. Sie leeren am besten auch den Briefkasten regelmäßig.

Auch wenn das aufmerksam erscheint: Wer verreist, darf keine Hinweise für den Postboten am Briefkasten oder für Familie und Freunde auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Das gilt natürlich auch für Informationen in sozialen Netzwerken oder eine Abwesenheitsmeldung per Mail. Denn die Hinweise bekommen auch Kriminelle. Auch am Flughafen oder Bahnhöfen spionieren Einbrecher Reisende aus. Daher werden am besten keine oder nur zuklappbare Kofferanhänger verwendet.

Aber versucht es der Einbrecher doch, hindert ihn nur die richtige Technik am Eindringen: Spezielle Türen und Fenster erschweren das. Und Alarmanlagen helfen, die Täter zu ertappen.

2.) Strom sparen:

Viele Geräte laufen weiterhin im Stand-by-Modus, und der kostet. Ein vierköpfiger Haushalt kann über einen zweiwöchigen Urlaub durchschnittlich circa 5,80 Euro sparen, wenn alle Geräte im Stand-by-Modus ganz ausgeschaltet werden, hat das Verbraucherportal Toptarif errechnet. Versteckte Stromfresser sind etwa die Musikanlage, der Radiowecker und der WLAN-Router. Unbenutzte Ladekabel werden am besten aus der Steckdose gezogen.

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Bei großen Haushaltsgeräten lohnt sich das Ausschalten sowieso: Wird der Kühlschrank abgetaut, kann das rund 3,30 Euro über zwei Wochen sparen. Der Gefrierschrank schlägt mit rund 2,80 Euro zu Buche. Rund 4 Euro bleiben in der Haushaltskasse, wenn der Boiler im Badezimmer ausgeschaltet wird, etwa 1,40 Euro macht das Gerät in der Küche aus.

3.) Wasser abstellen:

Wer wirklich lange nicht zu Hause ist, sollte die Hausleitung von den Hauptleitungen der Wasserversorgung trennen. Denn steht Wasser länger in der Leitung und erwärmt sich, bilden sich eventuell Keime, erläutert der Verband kommunaler Unternehmen. Daher sollten Bewohner nach der Rückkehr die Wasserhähne aufdrehen und gerade nach längerer Abwesenheit das abgestandene Wasser so lange laufen lassen, bis wieder frisches kaltes nachkommt.

4.) Die Pflanzen versorgen:

Kann kein Nachbar die Pflanzen regelmäßig versorgen, hilft ein Bindfaden: einfach einen Eimer mit Wasser füllen und etwas erhöht zu den Pflanzkübeln stellen. Je ein Ende des Bindfadens kommt in den Wassereimer und die Erde. Er leitet das Wasser oben vom Eimer in das Pflanzensubstrat und versorgt die Pflanzen rund zwei bis drei Wochen. Die Alternative ist eine Plastikflasche: Sie wird mit Wasser gefüllt und kopfüber tief in den Topf gesteckt. Zuvor wird noch der Boden mit Löchern versehen. Im Topf entsteht eine Sogwirkung - die Pflanze zieht sich nach Bedarf das Wasser und versorgt sich so selbst. (tmn)

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