Shoppen zwischen den Jahren

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Weihnachtlich beleuchtet: Die Wilhelmshöher Allee.

Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.“ Als Abraham Lincoln das vor über 150 Jahren sagte, hatten die Menschen andere Probleme als heutzutage.

Und ganz bestimmt nicht den selbstgemachten Stress, Hast und Hektik in der Vorweihnachtszeit. Besinnlich soll sie sein, denn das Jahr geht zu Ende, die Natur liegt in Winterruhe. Nur wir Menschen jagen durch die Gegend, planen, schieben und zerren, kaufen, als gäbe es nach den Feiertagen keine Lebensmittel mehr in den Geschäften.

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Wer es in der Adventszeit nicht geschafft hat – jetzt ist die Gelegenheit, ein wenig zur Ruhe zu kommen. Feines Essen, delikate Getränke, Kerzenschein, Freunde, Familie – lassen wir es uns einfach gut gehen. Und nicht zu viel von der freien Zeit und der menschlichen Nähe erwarten. Denn jeder will/ soll es sich gut gehen lassen. Wenn etwas nicht zusammen passt – „Leben und leben lassen“ ist die beste Methode für entspannte Atmosphären. Besser noch als alle Vorsätze zu Toleranz und Rücksichtnahme.

Zwischen den Jahren

Derart erholt und gestärkt kann die festliche Stimmung in der Stadt zwischen Weihnachten und Silvester ganz anders genossen werden. Bummeln, schauen, shoppen – all das geht jetzt ganz ohne den Druck, nach Geschenken Ausschau halten zu müssen. Und was man sich vor Weihnachten schon als Wunschgeschenk ausgesucht, aber auf dem Gabentisch nicht gefunden hatte, könnte jetzt mit noch größerer Vorfreude selbst erstanden werden.

Oder man löst Gutscheine ein. Denn auch nach Weihnachten präsentieren die Geschäfte und Dienstleister wie gewohnt eine Fülle an Angeboten. In stimmungsvoller Atmosphäre durch die Stadt spazieren und sich ganz eigene Wünsche erfüllen – nehmen wir uns einfach vor, glücklich zu sein. (pcj)