Das Bad als Gesundbrunnen

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Tut gut: sich einfach nur im Wasser treiben zu lassen. Dass Baden mehr bietet als Sauberkeit, das wussten schon die Menschen der Antike. Heutzutage besinnt man sich dessen mehr denn je.

Am 17. September ist der „Tag des Bades“. Dann lädt der Badfachhandel Bauherren und Modernisierer vielerorts ein, um den neuen Lieblingsraum in all seinen individuellen Facetten zu präsentieren.

Am „Tag des Bades“ lassen sich zudem Ideen rund um das Bad als Gesundbrunnen fischen. Gießrohre für Armbäder an Waschbecken, Duschanwendungen im Liegen und Massagefunktionen vom Nacken bis zu den Beinen im Sitzen versprechen Regeneration auf den Punkt.

Mehr als sauber

Baden gehen, das wusste man bereits in der Antike, ist mehr als sauber – und heutzutage praktischer denn je: Am Abend schnell ins Badezimmer geschlüpft, wohlig warmes Wasser in die Wanne eingelassen, Beleuchtung gewählt, ins Nackenkissen gekuschelt und schon erholt. Besser geht modernes Abschalten vom Alltag nicht. Dabei noch etwas für die Gesundheit getan, und die ganze Angelegenheit ist ziemlich perfekt. Nicht zuletzt deshalb wird am diesjährigen „Tag des Bades“ am 17. September auch die Badewanne entsprechend gewürdigt.

Über und unter Wasser Musik hören

Julia Roberts sitzt mit einem Walkman auf dem Kopf im Schaumbad und singt lautstark. Dass die Szene aus dem Filmklassiker „Pretty Woman“ heutzutage vermutlich anders aussehen dürfte, liegt weniger an der Protagonistin als an der Badewanne selbst. Immer mehr dieser Orte der Entspannung verfügen über ein Audiosystem, das unterhalb des Wannenkörpers montiert ist. „Damit kann man über und unter Wasser Musik hören und sogar spüren. Die Badewanne dient dabei als Klangkörper“, erklärt Jens J. Wischmann. Man brauche weder Kabel, noch ein externes Gerät. Selbst ein Bedienfeld sei überflüssig, so der Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS): „Die Steuerung funktioniert über das gekoppelte Smartphone, ein Tablet oder ein anderes Bluetooth-Endgerät.“

Ränder werden zu Lehnen

Ohnehin ist das Schaumbad „anno jetzt“ eine feine Sache mit viel Potenzial zum Kult. Neben spektakulären Formen zum Aufstellen mitten im Raum, an der Wand oder für den (Halb-)Einbau im Podest oder Boden erwarten die Käufer zahlreiche praktische und zugleich angenehme Details. Seitlich angeordnete Überläufe gehören ebenso dazu wie integrierte Arm-, Kopfstützen oder Handtuchhalter. Aus Rückenrändern werden hohe Lehnen modelliert, die zugleich beschützen und unterstützen. Auf breiten Seitenrändern dagegen kann man bequem sitzen oder Badeutensilien abstellen. Zudem lassen sich Armaturen individuell einbauen sowie das Bedienpaneel und der Brauseschlauch verstecken.

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Mit einer faltbaren Abdeckung sind einige Modelle Luxusbadewanne und Relax-Bank in einem. Unterschiedliche Möbelverkleidungen und sogar die Sockel tragen zur perfekten Abstimmung auf die übrige Einrichtung bei. Offene Regale und geschlossene Schrankmodule an der Stirnseite bieten Bücher und Handtücher in Griffweite. Pflegeleichte Oberflächen fühlen sich nicht nur immer angenehm an, sondern halten auch das Wasser länger warm, das in den unterschiedlichsten Strahlbildern einfließt.

Badewanne stärkt für den Tag

So ein behagliches Vollbad bringt neben Vergnügen vor allem gesunde Therapie. Nach schweren Trainings-Einheiten, berichtet etwa die deutsche Schwimm-Ikone Franziska van Almsick, sei sie jedes Mal in die warme Badewanne gegangen, um den Muskelkater zu lindern. Kalte Anwendungen halfen bei Gelenkschmerzen. Heute steigt die VDS-Badbotschafterin aus ganz anderen Gründen in die Wanne: „Sie stärkt für den Tag.“ (nh)

Weitere Informationen:

www.tagdesbades.de

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