Junge Leute tragen zur Standortsicherung bei

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So sehen erfolgreiche Absolventen aus: An der Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg erhielten erst kürzlich diese Studierenden ihre Technikerzeugnisse. Sie gehören zu den Zukunftsgestaltern, die die Region dringend braucht.

So abgedroschen es klingen mag, aber so zutreffend ist es: Die Unternehmen – auch in der Region Nordhessen und im Landkreis Waldeck-Frankenberg – sind auf die Absolventen der Schulen und Weiterbildungskurse angewiesen, auf engagierte junge Menschen als qualifizierte Zukunftsgestalter.

Der Hintergrund: Die demografischen Prognosen und auch die Arbeitsmarktprognosen gehen deutlich von einem mittelfristig anhaltenden Bedarf an Mitarbeitern mit einem qualifizierten Abschluss aus.

Mittelstand sucht qualifizierte Mitarbeiter

Der Fachkräftemangel im deutschen Mittelstand, so brachte es eine aktuelle Studie der Unternehmensberatungsgesellschaft Ernst&Young zutage, ist gravierend: Danach haben 78 Prozent der deutschen Mittelständler Probleme bei der Mitarbeitersuche. Enorme Umsatzverluste in Milliardenhöhe sind die Folge.

Das Fazit: Junge Menschen als Absolventen der Schulen und Weiterbildungen werden heute mehr denn je als qualifizierte Nachwuchskräfte in den verschiedensten Formen gebraucht. „Die jungen, qualifizierten Leute tragen heutzutage ganz wesentlich zur Unternehmensentwicklung und zur Sicherung der Unternehmensstandorte bei“, sagt Georg Glade vom Personalmanagement eines regionalen Unternehmens – „auch hier in unserer Region in Waldeck-Frankenberg.“

Dazu leistet auch das Duale Ausbildungssystem ganz Vorbildliches bei: Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten – im Betrieb und in der Berufsschule. Die duale Ausbildung wird sogar als eine „Weltmarke“ angesehen, worum die Deutschen überall dort beneidet werden, wo es eine so Struktur in der Ausbildung nicht gibt.

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Standort Waldeck-Frankenberg

Dieses duale System kann aber nur funktionieren, wenn auch alle beteiligten Akteure „Weltklasse“ sind – beispielsweise die ehemaligen Auszubildenden oder die Techniker-Absolventen. Aber auch die anderen Akteure leisten dazu einen ganz erheblichen und ganz hervorragenden Beitrag – die Ausbilder in den Betrieben und auch die schulischen Lehrkräfte. Ihnen kann für ihren Einsatz, ihr Engagement und ihre Leistung oft nicht genug gedankt werden.

Und noch eine – aber bedeutsame – Phrase: „Bildung ist ein unentreißbarer Besitz“ – das stellte schon vor mehr als 2000 Jahren der griechische Dichter Menander fest. Diesen diebstahlsicheren Besitz haben sich viele junge Menschen nach ihrer erfolgreichen Ausbildung zwar erworben. Aber dieser Besitz muss auch gepflegt und vermehrt werden – das heißt konkret: Immer am Ball bleiben, flexibel sein und weiterlernen. Denn gerade durch aktuelle Entwicklungen werden Berufsbilder verändert, entstehen neue Anforderungsprofile und eröffnen sich neue Chancen und Möglichkeiten. Deshalb muss man sich mitunter auch außerhalb der eingefahrenen Gleise bewegen.

Eines ist klar: Der Wert einer guten Ausbildung ist unbestritten. Wer in den ersten Berufsjahren richtig gefördert wird, schafft sich eine perfekte Basis für ein interessantes Berufsleben. Bei den Unternehmen in Waldeck-Frankenberg lernen die Auszubildenden nicht nur die fachlichen Grundlagen ihres jeweiligen Berufes, sondern profitieren auch von den unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten der innovativen und stetig wachsenden Unternehmen. Beste Zukunftsaussichten also für den Karrierestart.

Was sagte doch jüngst erst Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß bei der Meisterfeier von 21 erfolgreichen Industriemeistern: „Wir haben tolle Betriebe in der Region.“ (mjx)

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