Bauhof Morschen hat 30 Holzbetten für Flüchtlinge gebaut

Stabil: Die Bauhofmitarbeiter Benjamin Grieper und Bauhofmitarbeiter Manfred Kerste haben 30 Betten gebaut. In der Mitte Morschens Büroleiter Markus Opitz. Foto: Kamisli

Morschen. Falls weitere Flüchtlinge nach Morschen kommen, will die Gemeinde gut vorbereitet sein.

Ob und wann neue Flüchtlinge nach Morschen kommen, das ist noch nicht klar. Aber wenn, könne es sehr schnell gehen - innerhalb von 36 Stunden, sagt Markus Opitz, Büroleiter der Gemeinde Morschen und Koordinator der Flüchtlingshilfe.

„Wir wollen uns so gut es geht vorbereiten“, sagt er. Wenigstens ein Bett wolle man den Menschen dann anbieten können.

„Wir wollen uns so gut es geht vorbereiten.“

Benjamin Grieper und Manfred Kerste vom gemeindlichen Bauhof haben deshalb 30 Betten gebaut. Das Holz dafür stammt laut Opitz aus dem Gemeindewald.

Er sagt, dass er auf der Suche nach geeigneten Betten nichts Erschwingliches gefunden habe. Deshalb sei die Idee entstanden, die Betten mit Lattenrost im Bauhof bauen zu lassen.

Wäsche inklusive

Matratzen hat Opitz ebenfalls besorgt und mit Unterstützung von Carsten Marg vom örtlichen Edekamarkt auch Winterbettwäsche.

„Es ist wichtig, dass wir zusammenarbeiten“, sagt Opitz. Deshalb habe er auch schon beim TSV Altmorschen angefragt, wie die Menschen, die möglicherweise nach Morschen kommen, eingebunden werden könnten. Zwölf Flüchtlinge leben zurzeit in Morschen.

Bei den Mitarbeitern in der Verwaltung und den Mörschern sei die Bereitschaft zu helfen groß. Viele hätten sich gemeldet. „Das ist sehr erfreulich“, sagt Opitz.

Wo die Flüchtlinge untergebracht werden könnten, das steht laut Opitz noch nicht fest. Die Vorgabe komme in Abstimmung mit der Gemeinde vom Kreis.

„Wir sind vom Kreis auch aufgefordert, Wohnraum in der Gemeinde zu melden“, sagt der Büroleiter. Die Gemeindeverwaltung habe deshalb alle Vermieter, die auf der Gemeinde Homepage inseriert haben, angefragt, ob sie Wohnungen an Flüchtlinge vermieten wollen.

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