Keine Option

Flüchtlinge kommen im Kreis Kassel nicht in Turnhallen

Kreis Kassel. Angesichts des nicht abreißenden Flüchtlingsstroms werden inzwischen bundesweit Flüchtlinge in Schulturnhallen untergebracht.

In Hessen leben beispielsweise in Wiesbaden und Hanau Asylbewerber in Sporthallen. Für den Landkreis Kassel ist das laut Sprecher Harald Kühlborn aber keine Option. „Wir werden das vermeiden“, sagte er auf Anfrage der HNA.

Harald Kühlborn

Schulturnhallen seien lediglich im Katastrophenfall dazu geeignet, Menschen für wenige Tage zu beherbergen, aber nicht als Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge, die in der Regel mehrere Monate dort bleiben würden.

„Außerdem wollen wir die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung nicht überstrapazieren“, führte Kühlborn weiter aus. Schließlich würden alle 53 Schulturnhallen im Kreis von Schulen und Vereinen genutzt. Würde es leer stehende Objekte geben, wäre eine Nutzung hingegen denkbar.

Rubriklistenbild: © dpa

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