Keine Flüchtlings-Unterkunft in Todenhausen

Todenhausen. In Todenhausen wollte ein privater Investor ein marodes Anwesen als Flüchtlingsunterkunft herrichten. Von seinen Planungen nimmt der Betreiber inzwischen Abstand.

Das bestätigt der Landkreis auf Anfrage der HNA. Zum einen habe sich offenbar für den Investor gezeigt, dass in das Anwesen sehr viel investiert werden müsste, erklärte Stephan Bürger, Pressesprecher des Landkreises. Zum anderen bestehe für den Kreis derzeit keine Not, weiteren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Für das zweite Quartal seien für den Schwalm-Eder-Kreis 30 Flüchtlinge pro Woche prognostiziert, die der Landkreis unterbringen müsse.

Rubriklistenbild: © dpa

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