Erstaufnahme in Landesfeuerwehrschule geht am Donnerstag in Betrieb

Weitere 400 Flüchtlinge kommen nach Kassel

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In einem Nebengebäude der Landesfeuerwehrschule sind die Aufbauarbeitem für die Erstaufmahmestelle für Flüchtlinge angelaufen.

Kassel. Kassel nimmt weitere Flüchtlinge auf. Das Land Hessen richtet nach HNA-Informationen auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule ein Erstaufnahmelager ein.

Dort sollen bis zu 400 Menschen untergebracht werden. Der Aufbau läuft: Die ersten 300 Flüchtlinge sollen bereits in der Nacht zu Donnerstag einziehen und in einer ausgeräumten Fahrzeughalle unterkommen.

Auf eine Anfrage der HNA reagierte das hessische Sozialministerium am frühen Mittwochabend nicht. Die Stadt bestätigte, dass sie am Mittwoch vom Land über die unmittelbar bevorstehende Einrichtung der Erstaufnahme informiert wurde.

Hintergrund: Bald über 2000 Asylbewerber

Die Erstaufnahmeeinrichtung in der Landesfeuerwehrschule wird vom Land Hessen betrieben. Es handelt sich um eine Außenstelle der zentralen Erstaufnahme in Gießen. Das Land wird zudem ab Dezember eine weitere Außenstelle auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Niederzwehren eröffnen. Dort werden abermals 400 Plätze für Flüchtlinge geschaffen.

Aus den Erstaufnahme-Stellen werden die Flüchtlinge auf die Kommunen verteilt. Die Stadt Kassel kümmert sich aktuell um 1300 Asylbewerber. Sie sind in einer der fünf Großunterkünfte (Jägerkaserne, Park Schönfeld, Druseltal, Steul-Schule, Haeseler-Kaserne) sowie in kleineren Heimen und Wohnungen untergebracht.

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