Kreisklinik modernisiert Geburtshilfe-Abteilung

2,85-Millionen-Projekt: Künftig Zwei-Bett-Zimmer mit Bad

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Erste Geburt in den verlegten Kreißsälen: Über die Geburt der kleinen Mia im Kreiskrankenhaus Frankenberg freuen sich mit Vater Markus Friebe, Schwester Tiziana und Mutter Jana Mater auch (hinten von links) Chefarzt Dr. Volker Aßmann, Hebamme Brigitte Alborn und Oberarzt Dr. Martin Imöhl. 

Frankenberg. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus Frankenberg wird für 2,85 Millionen Euro umfassend saniert.

Im ersten Schritt werden die in die Jahre gekommenen Kreißsäle erneuert. Die zweite Bauphase sieht die Modernisierung der Gynäkologischen Ambulanz vor. Abschließend folgt der Umbau der Mutter-Kind-Station, teilte Kliniksprecher Rouven Raatz mit.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Dafür wurden die drei Kreißsäle und ein Operationssaal für Not-Kaiserschnitte vorübergehend vom dritten Obergeschoss in den Trakt der früheren Station 2 im Erdgeschoss verlegt. Wenn die Sanierung der Kreißsäle im 3. Obergeschoss abgeschlossen ist, zieht die Mutter-Kind-Station dann vorübergehend in das Erdgeschoss, wo jetzt die Kreißsäle sind.

Im 3. Obergeschoss werden durch den Umbau aus bislang acht Drei-Bett-Zimmern, die zum Großteil kein Bad haben, acht Zwei-Bett-Zimmer – alle mit eigenem Bad mit WC, Waschbecken und Dusche. „Von den Bauarbeiten bekommen die Frauen nichts mit“, betont Chefarzt Dr. Volker Aßmann. „Für die werdenden Mütter ändert sich nichts: In aller Ruhe unterstützen wir Ärzte und Hebammen die Frauen bei der Geburt.“

„Die Zimmer waren nicht mehr zeitgemäß“, sagt Geschäftsführer Ralf Schulz. Das hatten auch Frauen, die nach der Geburt standardmäßig um eine Bewertung der Versorgung in der Klinik gebeten werden, geäußert. Schulz: „Wir wissen um den guten Ruf unserer Geburtshilfe. Von der Modernisierung versprechen wir uns eine weitere Stärkung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.“ Sie sei eines der Aushängeschilder des Kreiskrankenhauses. 455 Babys kamen im Jahr 2016 in Frankenberg auf die Welt – so viele wie an keiner anderen geburtshilflichen Abteilung im Landkreis.

Weitere Informationen zu den Umbaumaßnahmen lesen Sie in unserer gedruckten Samstagausgabe.

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