Statistik vom 27. Dezember

Landkreis meldet 294 neue Corona-Fälle in Waldeck-Frankenberg

Coronatest
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Symbolbild Coronatest

Die Corona-Zahlen in Waldeck-Frankenberg sind über das lange Weihnachtswochenende deutlich gestiegen. Der Landkreis hat am Sonntag die aktuelle Statistik veröffentlicht.

Waldeck-Frankenberg - Im Vergleich zur letzten vom Landkreis veröffentlichten Statistik am 23. Dezember wurden bis Sonntag, 27. Dezember 2020, in Waldeck-Frankenberg 294 Neuinfektionen nachgewiesen, 138 davon schon vom 23. auf den 24. Dezember. Wann sich die Menschen mit dem Virus angesteckt haben, darüber gibt die Statistik keine Auskunft.

Die 7-Tage-Inzidenz ist von 366,6 am 23. Dezember auf 285,3 am 27. Dezember gesunken. Die Zahl der akuten Fälle ist aber um 115 auf 910 gestiegen, weil im Gegenzug zu den 294 Neuinfektionen auch 178 Menschen, die schon infiziert waren, wieder genesen sind. Und der Kreis berichtete von einem neuen Todesfall aus Frankenberg. Leicht auf 114 gesunken ist die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern (-3); 19 von ihnen (-2) liegen auf der Intensivstation.

Die Zahlen sind in der Statistik auch deshalb so stark gestiegen, weil sie vier Tage zusammenfassen. Der Landkreis hatte seine letzte Statistik dazu am 23. Dezember, dem Tag vor Heiligabend, veröffentlicht.

Insgesamt wurde das Coronavirus bisher seit Anfang März bei 2650 Menschen im Landkreis nachgewiesen. 38 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, 1702 gelten als genesen. Die Zahl der Corona-Tests im Testzentrum in Korbach lag in der vergangenen Woche bei rund 50 pro Tag, berichtete die Kassenärztliche Vereinigung Hessen.

Frankenberg ist neuer Hotspot

Die meisten Neuinfektionen seit dem 23. Dezember gab es in der Stadt Frankenberg. Im Vergleich zum 23. Dezember ist die Zahl der akuten Fälle um 82 gestiegen, dort gelten aktuell 169 Menschen als infiziert. „Die Zahlen in Frankenberg stehen im Zusammenhang mit Alten- und Pflegeeinrichtungen und einem diffusen Infektionsgeschehen in der Kernstadt und den Ortsteilen“, teilte der Landkreis auf Nachfrage mit.

In Bad Arolsen, das bisher der Hotspot im Landkreis war, ist die Zahl der akuten Fälle über Weihnachten um 28 auf 157 gesunken. Genauso viele akute Fälle sind es auch in Korbach, dort allerdings durch ein Plus um 21.

Die akuten Fälle in den Städten und Gemeinden

Wie sich die 910 akuten Fälle vom 27. Dezember auf die 22 Städte und Gemeinden aufteilen, zeigt die Übersicht (in Klammern Vergleich zum 23. Dezember):

  • Allendorf 14 (+ 5)
  • Bad Arolsen 157 (- 28)
  • Bad Wildungen 131 (+12)
  • Battenberg 11 (+ 4)
  • Bromskirchen 8 (+ 7)
  • Burgwald 11 (+ 5)
  • Diemelsee 25 (- 1)
  • Diemelstadt 7 (- 1)
  • Edertal 28 (+ 2)
  • Frankenau 11 (- 3)
  • Frankenberg 169 (+82)
  • Gemünden 13 (+ 4)
  • Haina 7 (- 2)
  • Hatzfeld 1 (+ 0)
  • Korbach 157 (+21)
  • Lichtenfels 22 (- 1)
  • Rosenthal 4 (+ 1)
  • Twistetal 23 (- 3)
  • Vöhl 41 (+ 7)
  • Volkmarsen 40 (+11)
  • Waldeck 14 (- 5)
  • Willingen 16 (- 2)

Erklärung zur Statistik

Die Zahlen in der Liste oben sind nicht die Neuinfektionen, sondern die akuten Fälle (Menschen, die aktuell infiziert sind). Die Zahlen, die in Klammern stehen, sind das Plus bzw. Minus an akuten Fällen im Vergleich zur letzten Veröffentlichung. Dass die Zahl der Neuinfektionen nicht mit dem Plus an akuten Fällen identisch ist, ergibt sich dadurch, dass im Gegenzug zu den Neuinfektionen auch Menschen, die bisher zu den akuten Fällen zählten, wieder genesen. Beispiel: Wenn es in einer Stadt 30 Neuinfektionen gibt, gleichzeitig aber 5 bisher Infizierte genesen, dann gibt es in dieser Stadt nur 25 neue akute Fälle (30 Neuinfektionen minus 5 Genesene). Das ist dann die Zahl in Klammern. Und wenn eine andere Stadt 5 Neuinfektionen hat, aber gleichzeitig 10 neue Genesene, dann steht in Klammern -5.

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