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Kellerwald-Edersee: „Gewachsene Wertschätzung“ für den Nationalpark

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Eröffneten das Wildbuffet: (von links) Hoteldirektor Thomas Gräber, Vorsitzende des Fördervereins Conny Nehiba und Nationalparkleiter Manuel Schweiger.
Eröffneten das Wildbuffet: (von links) Hoteldirektor Thomas Gräber, Vorsitzende des Fördervereins Conny Nehiba und Nationalparkleiter Manuel Schweiger. © Nationalpark/pr

Das diesjährige, traditionelle Wildbuffet des Nationalparks Kellerwald-Edersee stand unter einem ganz besonderen Motto: 30 Jahre Förderverein für das Großschutzgebiet.

Bad Wildungen – Spannend fiel der Rückblick auf die bewegte Geschichte des Fördervereins aus. Einige aktive Naturschützer schlossen sich seinerzeit zusammen, um für das besondere Schutzprädikat und die internationale Bedeutung des Kellerwalds mit seinen teils uralten Buchen und anderen Baumarten zu werben. Gerade in den Anfangsjahren musste der Verein viel Gegenwind aushalten.

Dessen waren sich beim Wildbuffet die Partner, Förderer und Freunde des Nationalparks im Maritim-Hotel Bad Wildungen bewusst und feierten das Happy End der Geschichte, das sich in der aktuellen Situation zeige. „Ein Blick in die Geschichte lohnt sich. Er zeigt auf beeindruckende Weise, mit wieviel Herzblut und Hartnäckigkeit sich der Förderverein in der Vergangenheit für unseren Nationalpark eingesetzt hat und wie er ihn heute noch tatkräftig unterstützt“, betonte Nationalparkleiter Manuel Schweiger.

„Die Erweiterung um fast 2000 Hektar ist Beleg für die gewachsene Wertschätzung des Nationalparks in der Region“, sagte Conny Nehiba, die neue Vorsitzende des Fördervereins für den Nationalpark, in ihrer Begrüßungsrede. „In 30 Jahren Förderverein wurden viele Veränderungen bewirkt.“

Gerhard Henkel, Vorstandsmitglied des Fördervereins, gab einen detaillierten geschichtlichen Abriss der Vereinsarbeit und des Schutzgebietes und beleuchtete die herausragenden Ereignisse der vergangenen drei Jahrzehnte. Anhand von Bildern wurde die Geschichte des Fördervereins lebhaft erzählt und noch greifbarer gemacht.

Henkel gedachte auch des kürzlich verstorbenen Norbert Panek, des Gründers der Initiative „Pro Nationalpark“ und des vehementen Streiters für Buchenwald-Schutzgebiete.

Im Rahmenprogramm gab es Musik, einen Bauchredner und eine Tombola, deren Erlös in Projekte des Fördervereins fließen wird.  red

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