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4000 zum 20. Drachenfest auf dem Quast bei Wethen

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Von: Armin Haß

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Badevergnügen beim Drachenfest 2019 auf dem Quast zwischen Rhoden und Wethen.
Badevergnügen beim Drachenfest 2019 auf dem Quast zwischen Rhoden und Wethen. © Elmar Schulten

Schlagartig wird sich die Einwohnerzahl in der Gemarkung Wethen Ende Juli um etwa 4000 erhöhen. Grund dafür ist das Drachenfest vom 24. bis 31. Juli auf dem Quast.

Diemelstadt-Wethen – Dort werden dann nach zweijähriger coronabedingter Pause die Zelte aufgeschlagen und entsteht die fiktive Stadt Aldradach mit Tavernen, Verkaufständen, Karawanserei, Bank, Rathaus, Teehaus und anderem mehr. Vor den Toren findet der Wettstreit der verschiedenen Lager statt.

Aus aller Herren Länder

Aus Deutschland und vielen europäischen Ländern, besonders aus Spanien und Italien, kommen Freunde des Live-Rollenspiels, für das sie sich wie in einem Fantasy-Roman in die verschiedensten Kostüme hüllen. Auch aus der Ukraine kamen viele Teilnehmer, wie Jannis Wick von der Drachenfest-Gesellschaft mit Sitz in Köln berichtet. Wegen des Krieges seien sie leider nicht dabei.

Viele der LARPer (LARP steht für Live Action Roleplay) kommen bereits seit Jahren zum Drachenfest nach Diemelstadt und kaufen dort auch ein, um sich in ihren Lager selbst versorgen zu können.

Seit 20 Jahren

Die Veranstalter sind froh, nach dem letzten Fest 2019 wieder auf dem Quast zum Rollenspiel einladen zu können. Endete bisher Ende Mai die Anmeldefrist, so läuft sie nun noch bis in den Juli. Die Drachenfeste werden seit 20 Jahren auf dem Areal neben der früheren Flugabwehrstellung veranstaltet und lockten bis zu 5000 Menschen aus vielen Ländern an.

Wegen des kleinen Jubiläums wurde der Zeitraum um etwa eine halbe Woche verlängert. Damit alles reibungslos läuft, ist das Drachenfest eine geschlossene Veranstaltung nur für angemeldete Teilnehmer. Schließlich würde ein Chaos ausbrechen, wenn auch noch Publikum zugelassen würde.

Konzept für Sicherheit

Seit 2019 gibt es ein für das Fest maßgeschneidertes Sicherheitskonzept, mit dem neben der Stadt als erste Ansprechpartnerin die Veranstalter zufrieden sind. So ist auch für die Betreuung in Notfällen durch Rettungsdienste gesorgt. Die Anfahrt und das Parken müssen speziell für die Teilnehmer geregelt werden.

So ist auf der Kreisstraße ein sogenannter Tempotrichter (70-50-30 km/h) für die Zeit vom 12. Juli bis zum 2. August vorgesehen. In dem Zeitraum finden die Aufbauten auf dem Gelände statt, reisen die Besucher an und wieder ab. Von der Kreisstraße zweigt auch der Weg zu dem speziell gekennzeichneten Parkplatz in der Nähe der Siedlung Laubach ab. (Armin Haß )

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