4500 Einwände gegen Windkraft-Standorte in Waldeck-Frankenberg

Windräder: Hier sind Anlagen nahe Diemelsee-Adorf zu sehen. Archivfoto: Rösner

Waldeck-Frankenberg. Das Thema Windkraft macht Gegner mobil: Insgsamt 32.000 Einwendungen haben während der zweiten Offenlegung des Teilregionalplans Nordhessen das Regierungspräsidium Kassel erreicht.

Mehr als 4500 davon stammen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. 400 sind in Form von Masseneinwendungen eingegangen, 4110 als Unterschriftenlisten.

Die meisten davon betreffen im Plan vorgesehene Flächen für mögliche Windkraftanlagen im Bereich Korbach, Willingen und Naturpark Diemelsee. Dort war das Thema Windkraft in den vergangenen Monaten besonders kontrovers diskutiert worden, Bürgerinitiativen setzen sich für den „Erhalt des Naherholungsgebiets Korbach“ und des Naturparks Diemelsee ein.

Nach den Landkreisen Fulda und Kassel liegt Waldeck-Frankenberg bei der Gesamtzahl der Einwendungen an dritter Stelle im Regierungsbezirk - das geht aus Zahlen des RP Kassel hervor. Diese wurde im Haupt- und Planungsausschuss der Regionalversammlung Nord- und Osthessen am Montag vorgestellt. Zum Vergleich: Zur ersten Offenlegung des Plans im Jahr 2013 waren es 15.000 Einwendungen.

Wie viele Windkraftanlagen im Landkreis in den vergangenen Jahren bereits genehmigt worden sind, lesen Sie in der gedrucken Dienstagsausgabe der HNA Waldeck-Frankenberg.

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