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470 000 Euro für Radwege in Waldeck-Frankenberg

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Von: Jörg Paulus

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Lückenschluss Bromskirchen-Somplar: Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese (rechts) überreichte Bürgermeister Ottmar Vöpel die Förderung des Kreises.
Lückenschluss Bromskirchen-Somplar: Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese (rechts) überreichte Bürgermeister Ottmar Vöpel die Förderung des Kreises. © Jörg Paulus

Der Landkreis unterstützt die Städte und Gemeinden in Waldeck-Frankenberg in diesem Jahr mit mehreren Hunderttausend Euro dabei, Radwege zu bauen, zu unterhalten und zu beschildern.

Waldeck-Frankenberg – Nachdem der Haushaltsplan vom RP Kassel genehmigt wurde, konnten nun beantragte Projekte mit einem Zuschussvolumen von 470 000 Euro bewilligt werden.

Insgesamt stehen 1,2 Millionen Euro für diese freiwillige Leistung im Haushalt des Landkreises.

Der Kreis hatte vor einem Jahr eine Richtlinie zur Förderung des Alltagsradverkehrs erlassen. „Wir wollen aber nicht nur Konzepte machen, sondern auch Geld geben, um die Kommunen zu unterstützen“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese.

Diese Projekte werden aktuell vom Kreis unterstützt:

Frankenberg: Im Bereich des Wildparks soll eine Brücke für Radfahrer entstehen, die laut Landkreis mit drei Millionen Euro veranschlagt ist. Dafür erhält die Stadt eine Zuwendung des Landes. Für den ungedeckten Anteil erhält sie vom Kreis 310 000 Euro – die maximale Summe pro Jahr und Kommune. Außerdem wird in Frankenberg eine Fahrradstraße Am Hain bezuschusst sowie ein Lückenschluss zwischen Haubern und Dörnholzhausen. „Die Stadt Frankenberg hat in letzter Zeit sehr viele fahrradfreundliche Projekte auf den Weg gebracht“, bemerkt die Kreisverwaltung lobend.

Haina: Für 120 000 Euro wollen Haina, Frankenau und Gemünden gemeinsame Radwege ausschildern. Der Landkreis hilft mit 24 000 Euro.

Korbach: Auf dem Radweg KB2 wird zwischen Korbach und Berndorf auf 750 Metern die Asphaltdecke eines Wirtschaftsweges erneuert.

Bromskirchen: Zwischen Bromskirchen und Somplar wurde ein Wirtschaftsweg auf 280 Metern Länge asphaltiert, um eine lückenlose Verbindung für Radfahrer zwischen den beiden Orten herzustellen. Zuschuss des Kreises: 22 500 Euro. „Solche Verbindungen zwischen Ortsteilen sind typische Maßnahmen, die wir mit unserer Richtlinie fördern wollen“, sagt Karl-Friedrich Frese.

Volkmarsen: Zum einen wird ein Lückenschluss zwischen Volkmarsen und Külte mit einer wassergebundenen Decke hergestellt. Zum anderen werden Radwege im Stadtgebiet einheitlich beschildert. Foto: Jörg Paulus

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