Spannende Ballwechseln und mitunter dramatischen Spiele

50. Vater-Sohn-Turnier des Frankenberger Tennisvereins Blau-Weiß

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Große Tennisfamilie: Insgesamt 16 Paarungen spielten am Wochenende um die Pokale beim Vater-Sohn-Turnier des TC Blau-Weiß Frankenberg. Auch vier Frankenberger Doppel waren dabei. 

Frankenberg. Spiel, Satz und Sieg: Hochklassigen Tennissport mit spannenden Ballwechseln und mitunter dramatischen Spielen bekamen die Fans am Wochenende beim Jubiläumsturnier des Frankenberger Tennisvereins Blau-Weiß zu sehen.

Auf der Anlage „An der alten Hütte“ veranstaltete der Club sein 50. Vater-Sohn-Turnier. „Wir haben ein traumhaftes Turnier erlebt“, bilanzierten am Ende Blau-Weiß-Vorsitzender Dr. Gerd Freytag und Turnier-Organisator Klaus Thielemann.

Unter den Teilnehmern waren unter anderem der Frankenberger Herren 30-Bundesligaspieler Christopher Amend, der Herren 55-Regionalligaspieler Klaus Dieter Stondzik aus Eschborn und der ehemalige Regionalliga-Spieler Peter Vogel aus Krefeld.

Es ging ihnen aber nicht nur um den Sieg: Die Teilnahme an dem weit über die Grenzen hinaus beliebten Frankenberger Turnier stand bei allen Spielern an oberster Stelle. „Nirgends ist es so schön zu verlieren wie beim Vater-Sohn-Turnier in Frankenberg“, brachte Tom Schüler vom TC Kiedrich das Turnier auf einen Nenner. Zusammen mit seinem Sohn zog er schon in der ersten Runde mit 1:6 und 0:6 gegen die späteren Turniersieger Peter und Luca Vogel (Krefeld) den Kürzeren.

Lospech hatte das Frankenberger Doppel Rainer Triebe-Amend und Christopher Amend. Die 2006 bislang einzigen heimischen Turniersieger trafen schon im Viertelfinale auf das überragende Duo Peter und Luca Vogel und unterlagen nach 2:6 und 7:6 erst im Match-Tiebreak des dritten Satzes mit 4:10. So hart musste die Krefelder Paarung in keinem anderen Spiel kämpfen. Das Finale gewannen Vogel/Vogel mit 6:2 und 6:2 gegen Michael und Jonas Stinsky aus Ronnenberg.

In der Trostrunde siegten Bertold und Ben-Elian Linder mit 3:6, 7:5 und 10:6 gegen die Frankenberger Vater-Sohn-Paarung Detlev und Leon Holler. Auch in diesem spannenden Spiel musste letztlich der Match-Tiebreak entscheiden.

Beim Spielerabend aus Anlass des Jubiläums erwähnte Vorsitzender Dr. Gerd Freytag insbesondere die Historie des Turniers. Demnach habe es ein „Vater-Turnier“ in Frankenberg schon im Jahre 1956 gegeben. Das erste Vater-Sohn-Turnier sei dann 1969 über die Bühne gegangen. Freytags Dank galt Organisator Klaus Thielemann – er zieht nun schon seit zwölf Jahren die Fäden für die beliebte Veranstaltung: „Beim ersten Turnier 1969 hatte Klaus Thielemanns Vater Heinz Thielemann die Turnierleitung. Jetzt schließt sich der Kreis“, erinnerte Freytag.

Beim Spielerabend zählte Vorsitzender Dr. Gerd Freytag auch die Rekordhalter des Frankenberger Turniers auf. Nach seinen Worten ist Klaus Dieter Stondzik (Eschborn) mit sechs Titeln der alleinige Rekordhalter: Stondzik gewann 1981 mit seinem Vater Lothar, später in den Jahren 2008, 2009, 2011, 2013 und 2015 zusammen mit seinem Sohn Fabian.

Heiner Philippek (Bergisch-Gladbach) ist der zweite Spieler, der das Turnier im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zunächst als Sohn und später auch als Vater gewonnen hat: 1992 mit Vater Wolfgang und 2016 mit Sohn Louis.

Peter Vogel junior ist jetzt der dritte Vater/Sohn-Sieger: Er gewann mit Vater Peter Vogel senior 1999 und 2005 – und nun an diesem Wochenende zusammen mit Sohn Luca. (mjx)

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