NABU bittet Stallbesitzer, die Fenster zu öffnen

Die ersten Schwalben sind da: Beobachtungen am Twistesee, in Vöhl, Herzhausen und Mehlen

Die ersten Rauchschwalben sind wieder da. Das teilt der Naturschutzbund (NABU) mit.

Waldeck-Frankenberg - Die früheste Beobachtung gelang Maik Sommerhage am 15. März am Twistesee. Im vorigen Jahr war die erste Rauchschwalbe am 19. März aus ihrem afrikanischen Winterquartier zurückgekehrt.

Am Sonntag wurden gleich von drei Orten Rauchschwalben-Beobachtungen auf dem Internetportal ornitho.de gemeldet: In Vöhl, bei Herzhausen und bei Mehlen. Im Edertaler Naturschutzgebiet "Schwimmkaute bei Mehlen" waren es bereits fünf Schwalben.

Rauchschwalben sind besonders bedroht, da sie in Viehställen brüten, die in den Döfern immer seltener zu finden sind. Der NABU bittet alle Tierhalter, die Stallfenster zu öffnen, damit die Schwalben einfliegen können. 

Die unter Hausdächern brütenden Mehlschwalben kehren erst Anfang April zurück. Unser Bild zeigt eine Schwalbenfamilie beim Füttern, die der Mengeringhäuser Naturfotograf Dieter Bark abgelichtet hat. red

Quelle: Waldeckische Landeszeitung

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