Ärzte gaben Tipps beim Herztag des Kreiskrankenhauses in Frankenberg

Sie informierten die Besucher: (von links) Notärztin Dr. Monika Güttinger, der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Ralf Schulz, Rettungsassistent André Theiß, Chefärztin Dr. Elisabeth Pryss, Chefarzt Dr. Jörg Schwab und Notarzt Dr. Jürgen Pilligrath. Foto: Battefeld

Frankenberg. Mehr als 300 Besucher informierten sich in der Ederberglandhalle beim Herztag des Kreiskrankenhauses über koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt und damit über Themen, die vielen, im wahrsten Sinne des Wortes, am Herzen liegt. Denn häufig sind das die Ursachen für Todesfälle.

„Fast die Hälfte aller Menschen in Europa kommt durch Herzinfarkt oder andere Herz-Kreislaufererkrankungen ums Leben“, sagte der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Ralf Schulz. Dies allein zeige schon, wie sinnvoll und notwendig der Herztag sei. „Ich freue mich, dass unsere Klinik einen Teil zur Aufklärung beitragen kann.“

Schulz dankte besonders der Chefärztin der Kardiologie Dr. Elisabeth Pryss, die das Seminar mit ihrem Team für Patienten, Angehörige und Interessierte im Rahmen der Herzwoche 2015 der Deutschen Herzstiftung organisiert hatte.

Während Dr. Pryss vor allem auf die Ursachen und mögliche Vorboten der koronaren Herzkrankheit sowie Untersuchung und Therapie einging, gab der Allgemein- und Notfallmediziner Dr. Jürgen Pilligrath Ratschläge für den „Notfall daheim“. Herzinfarkte seien für Notärzte das „tägliche Brot“. Auch er mahnte, bereits beim leisesteten Verdacht auf einen Herzinfarkt den Rettungsdienst zu rufen.

Mehr über den weiteren Verlauf des Herztags und welche Hinweise auf einen Herzinfarkt hindeuten, lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Susanna Battefeld

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