Kunden und Gäste spendeten fast 8000 Euro

Aktion Advent im Frankenberger Land: Neuer Rekord in den Spendendosen

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Waldecker Hof in Frankenau: Inhaber Michael Schäfer brauchte gleich vier Spendendosen; die erste war schon nach einer Woche voll mit Münzen und Scheinen. Insgesamt kamen bei ihm 724,31 Euro zusammen.

Frankenberg. Neuer Rekord bei der Aktion Advent im Frankenberger Land: Insgesamt 7957,66 Euro waren in den Sammeldosen, die Gasthäuser und Geschäfte in diesem Winter für die Spendenaktion der HNA aufgestellt hatten.

Damit wurde das bisherige Topergebnis aus dem Vorjahr von 6602,43 Euro nochmal deutlich übertroffen. Dafür sagt die HNA allen Spendern und allen, die unsere Dosen aufgestellt haben, herzlichen Dank! Das Geld kommt bedürftigen Menschen im Verbreitungsgebiet der HNA zu Gute. 

Ein Rekord war auch die Beteiligung der Gasthäuser und Geschäfte im Frankenberger Land an unserer Aktion. 52 Restaurants, Modehäuser, Foto- und Fitnessstudios, Bäckereien und andere Läden haben seit November die Spendendosen in ihren Häusern aufgestellt: auf der Theke, an der Kasse oder im Verkaufsraum. 

Die großartige Spendensumme ist auch dem persönlichen Engagement vieler Inhaber und Geschäftsleute und deren Mitarbeitern zu verdanken. Luzie Böker, Geschäftsführerin im Restaurant „Kaiser Wilhelm“ in Bad Wildungen, ging beispielsweise stets als „Betteltante“, wie sie sich selbst nannte, mit der Sammeldose von Tisch zu Tisch, informierte ihre Gäste über die Aktion und bat um eine kleine Spende. 

„Kaiser Wilhelm“ in Bad Wildungen: Zum Abschluss noch einmal ein Rekordergebnis für den guten Zweck: Geschäftsführerin Luzie Böker kam auf 1294,46 Euro.

Und daraus wurde schließlich eine große Summe: 1294,46 Euro hatte das „Kaiser Wilhelm“ in diesem Winter für die Aktion Advent gesammelt. So viel wie kein anderer der 52 Teilnehmer. Geschäftsführerin Luzie Böker hatte sich vorgenommen, zum Abschluss noch einmal ein stattliches Ergebnis zu erzielen. Abschluss deshalb, weil der „Kaiser Wilhelm“ nach 36 Jahren am Jahresende 2019 für immer seine Pforten geschlossen hat. 

15 Jahren beteiligte sich das von Egbert Spekowsky betriebene Restaurant an der Aktion Advent und überraschte stets mit außergewöhnlichen Sammel-Ergebnissen. Im vergangenen Jahr gehörte das Restaurant mit 301 Euro ebenfalls zu den „Top 5“ unter allen Teilnehmern. 

„Das Geld hilft Bedürftigen auch in unserer Region – es ist eine Art Nachbarschaftshilfe“, schätzt Luzie Böker an der Aktion Advent. Das Team vom „Kaiser Wilhelm“ habe sich schon immer gern für Schwächere eingesetzt. Die Wildungerin erinnert sich gut an das kostenlose Weihnachtsessen, das das Restaurant einige Jahre lang am Heiligen Abend anbot und das großen Anklang in der Bevölkerung fand. 

Das Restaurant „Kupferkanne“ in Battenberg hat in diesem Jahr 631,22 Euro für die Aktion Advent gesammelt – hier im Bild (von links) die Inhaber Renate und Harald Battenfeld und Mitarbeiterin Petra Syring-Gleim.

Zu den fünf Häusern mit dem meisten Geld in der Spendendose gehören in diesem Jahr übrigens vier, die auch im vergangenen Jahr vorne dabei waren: Neben dem „Kaiser Wilhelm“ sind das der „Waldecker Hof“ in Frankenau mit 724,31 Euro, die „Kupferkanne“ in Battenberg mit 631,22 Euro und das Gasthaus „Zum Urftal“ in Bergfreiheit mit glatten 600 Euro. Neu in den „Top 5“ ist das Modehaus Eitzenhöfer in Frankenberg mit 353,07 Euro. Das Modehaus hatte unter anderem Waffeln für seine Kunden gebacken und dafür um eine Spende für die Aktion Advent gebeten.

Vor einem Jahr waren im gesamten Verbreitungsgebiet unserer Zeitung in Nordhessen und Südniedersachsen mehr als 550.000 Euro für die Aktion Advent zusammengekommen. In diesem Jahr waren es sogar mehr als 600.000 Euro.

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