Jetzt als Kleinfeld

Allendorf baut zweiten Kunstrasenplatz

50 000 Euro Landeszuschuss für ein Kunstrasen-Kleinfeld des SV Allendorf: (von links) der stellv. Sportkreis-Vorsitzende Bernhard Seitz, Fußball-Abteilungsleiter Claus Junghenn, Jens-Uwe Münker, Abteilungsleiter Sport beim Hessischen Innenministerium, Manfred Arnold, SVA-Vorsitzender Stefan Noll und Friedhelm Briel (alle SV Allendorf). Foto: Hoffmeister

Allendorf-Eder. Der SV Allendorf baut für insgesamt 220.000 Euro ein Kunstrasen-Kleinfeld zwischen Tennishalle und Rasenplatz Beetwiese. Das Land bezuschusst die Neuinvestition aus seinem Programm „Sportland Hessen".

Der neue Abteilungsleiter Sport im Hessischen Innenministerium, Jens-Uwe Münker, überbrachte am Freitag einen Förderbescheid des Landes über 50.000 Euro.

60 mal 37 Meter groß soll das Fußball-Kleinfeld werden. „Es muss Mitte September fertig sein“, betonte SVA-Vorstandsmitglied Friedhelm Briel. Benötigt wird der neue Platz nach seinen Worten überwiegend für den Nachwuchsbereich.

Die ganz Kleinen (E bis D-Junioren) werden auf dem künftigen Kleinfeld sogar Meisterschaftsspiele austragen. Das Kleinfeld wird auch eine Flutlichtanlage mit zwei Masten erhalten, damit der Platz auch im Winterhalbjahr, bei früher Dunkelheit, zu Trainingszwecken genutzt werden kann.

Beeindruckt zeigte sich Abteilungsleiter Jens-Uwe Münker von der in Allendorf bereits vorhandenen sportlichen Infrastruktur. Die Qualität des Rasenplatzes Beetwiese stehe dem Spielfeld des Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt kaum nach, lobte Münker, der bis vor zwei Monaten Geschäftsführer Organisation beim FSV Frankfurt war, ehe er als Abteilungsleiter ins Innenministerium wechselte.

Auch die Tatsache, dass der FC Ederbergland 15 Jugendmannschaften mit 240 Kickern im Spielbetrieb hat, nötigte dem Abteilungsleiter Respekt ab. „Ich weiß, dass das Geld des Landes hier in guten Händen ist“, sagte Jens-Uwe Münker, nachdem Friedhelm Briel und Fußball-Abteilungsleiter Claus Junghenn das vielfältige Engagement des FC Ederbergland und des SV Allendorf vorgestellt hatten. Beeindruckend nannte es Münker, dass der SV Allendorf „mit erheblichen Eigenmitteln rangeht“.

Denn auch nach Abzug der erwarteten Zuschüsse - 50.000 Euro vom Land, 22.000 Euro vom Landkreis, 22.000 Euro von der Gemeinde Allendorf und 5200 Euro vom Landessportbund Hessen - bleibt für den SV Allendorf immer noch ein Eigenanteil von gut 120.000 Euro übrig.

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