Evangelische Gemeinde

Allendorfer Pfarrer Rohrmann verabschiedet

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Auch der Kirchenvorstand ließ es sich nicht nehmen ein eigenes Segenslied für Pfarrer Rohrmann zu singen. Eine herzliche Verabschiedung mit Umarmungen gab es auch mit Blumen für Ehefrau Michaela Rohrmann und die Töchter Martha-Louise und Tabea-Estelle (mit Windlichtern). 

Allendorf/Eder. Viele emotionale Momente gab es beim zweistündigen Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Gerald Rohrmann in der Allendorfer Kirche.

Allendorf/Eder. Viele emotionale Momente gab es beim zweistündigen Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Gerald Rohrmann in der Allendorfer Kirche. Den Gottesdienst leiteten neben dem Pfarrer auch Dekan Andreas Friedrich, Pfarrerin Gudrun Ungerer und Kirchenvorsteherin Vera Junghenn. Mit dabei waren der Posaunenchor unter Leitung von Friedhelm Pfuhl und der Kirchenchor unter Leitung von Tatjana Beyer.

Pfarrer Rohrmann ließ es sich nicht nehmen im Kirchenchor mitzusingen bei den Liedern „Herr, wohin sonst sollten wir gehen?“ und „Wohin sonst“. Dekan Friedrich lobte die Arbeit des Seelsorgers, der 13 Jahre in der Gemeinde Allendorf tätig war. „Seine Arbeit wird wertgeschätzt in der Gemeinde, der Kollegenschaft und dem Dekanat“, sagte Dekan Friedrich.

Viele Gemeindemitglieder waren gekommen, um sich persönlich zu verabschieden. Pfarrer Rohrmann wird ab 1. August eine neue Gemeinde an der Nordsee in Emmesbüll/Neugalmsbüll übernehmen. Die Familie wird schon in Kürze mit zwei Kindern, Katzen, Hasen und Fischen umziehen.

Abschied: Dekan Andreas Friedrich lobte die Arbeit von Gerald Rohrmann (links), der seit 2005 in Allendorf tätig war.

Mit einem humoristischen Anspiel machte Pfarrer Rohrmann zusammen mit Pfarrerin Ungerer der Gemeinde Hoffnung, wie es zukünftig weitergehen kann. „Das Leben geht weiter. Es gibt Alternativen, neue Herausforderungen, auch wenn ihr jetzt alle traurig da sitzt. Gottes Geist weht weiter in der Gemeinde. Der Kirchenvorstand bleibt, das Mitarbeiterteam bleibt und die Pfarrkollegen werden einspringen bis die Pfarrstelle neu besetzt wird“, sagte er.

Noch einmal gab es dann Gerald Rohrmanns lebendige Predigtgedanken, diesmal zur Musik „Air“ von J. S. Bach mit Klavierbegleitung von Tatjana Beyer. „Ein besonderer Seelsorger verlässt unsere Gemeinde, der immer ein offenes Ohr für alle Gemeindemitglieder hatte und mit seiner Power nicht zu bremsen war“, sagte Kirchenvorsteherin Vera Junghenn. „Miteinander den Glauben leben, voneinander lernen, Glauben teilen, fürein-ander beten und füreinander da zu sein, war immer seine Devise. Er brachte viele neue Ideen in das kirchliche Leben ein, wie Gottesdienste mit Anschauungsobjekten, Predigten zu Musik, Tauffeste in der Eder, Krankenbesuche, den lebendigen Adventskalender und wundervolle Weihnachtsspiele.“ Viele Jugend- und Gemeindefreizeiten hatte Gerald Rohrmann begleitete. Auch Bürgermeister Claus Junghenn lobte die Zusammenarbeit mit dem Seelsorger, der auch mal als Freizeitfußballer mitspielte oder zu Karneval im SVA-Männerballett mittanzte. Zum Ende des Gottesdienstes gab es noch einen Sologesang von Tatjana Beyer mit dem Lied „Krieger des Lichts“ von Silbermond.

Ständchen der Kinder

Auch der Kirchenvorstand ließ es sich nicht nehmen, ein eigenes Segenslied zu singen. Im Anschluss an den Gottesdienst, beim gemeinsamen Kaffeetrinken, war Gelegenheit für die Gemeindemitglieder, Organisationen und Vereine sich zu verabschieden, Grußworte und Geschenke zu überbringen. Die Kindergartenkinder und Kindergottesdienstkinder überbrachten jeweils Ständchen und übergaben ihre selbst gebastelten guten Wünsche für die Zukunft an Pfarrer Rohrmann. Am kommenden Sonntag hält der Pfarrer seinen letzten Gottesdienst in Allendorf.

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