Vater und Sohn werden Praxis betreiben

Arbeiten für neue Arztpraxis in Allendorf sind angelaufen

Die Bauarbeiten für die Allendorfer Arztpraxis haben begonnen: (von links) Bürgermeister Claus Junghenn, der künftige Hausarzt Dr. Stephan Waßmuth und Erster Beigeordneter Kurt Kramer am Heinrich-Heine-Weg.
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Die Bauarbeiten für die Allendorfer Arztpraxis haben begonnen: (von links) Bürgermeister Claus Junghenn, der künftige Hausarzt Dr. Stephan Waßmuth und Erster Beigeordneter Kurt Kramer am Heinrich-Heine-Weg.

Zwischen dem Heinrich-Heine-Weg und dem Parkplatz des Allendorfer Bürgerhauses haben die Arbeiten zum Bau eines Ärztehauses begonnen. Rund eine Million Euro lässt sich die Gemeinde dieses Bauvorhaben kosten.

Allendorf/Eder - Mit Dr. Stephan Waßmuth (33), der derzeit noch als Notarzt am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden arbeitet, hat die Gemeinde – durch Initiative des Ersten Beigeordneten Kurt Kramer – auch bereits einen jungen Arzt gefunden, der sich in der Praxis als Hausarzt niederlassen wird. Waßmuth hat einen Mietvertrag über zehn Jahre – mit Option auf Verlängerung – unterschrieben.

Bei einem Termin am Mittwoch an der Baustelle gab Stephan Waßmuth bekannt, dass sein Vater – der derzeit in Battenberg praktizierende Dr. Michael Waßmuth – seinen Kassenarzt-Sitz nach Allendorf verlegen und nach Fertigstellung des Gebäudes in Allendorf arbeiten wird. „Ich freue mich, dass Papa mitmacht“, sagte Dr. Stephan Waßmuth, der bereits seine Facharztprüfung als Internist absolviert hat. Er sei im Gespräch mit weiteren Medizinern, weil die in Allendorf entstehende Praxis „ein attraktives Modell für junge Ärztinnen und Ärzte“ sei, das neben geregelten Arbeitszeiten auch Weiterbildungsmöglichkeiten biete. „Aber wird werden erstmal zu zweit angefangen“, erklärten Stephan und Michael Waßmuth.

Durch die Verlagerung seines Arztsitzes von Battenberg nach Allendorf sehe er „keine Schwächung für die Region“, sagte Dr. Michael Waßmuth.

Laut Zeitplan soll die neue Arztpraxis zum 1. Januar 2022 bezugsfertig sein. „Das ist ein sportlicher Zeitrahmen“, sagte Bürgermeister Claus Junghenn. „Wir werden als Gemeinde alles tun, damit dieser Zeitplan eingehalten werden kann.“ Die Rohbauarbeiten wurden laut Junghenn an die Baufirma Scheld aus Biedenkopf vergeben. Derzeit laufe die Ausschreibung für die Fenster. „Dann muss alles Schritt für Schritt weiterlaufen“, sagte der Bürgermeister. Man werde darauf achten, dass die Vorgaben bei der Vergabe weiterer Gewerke eingehalten würden, sagte Junghenn. „Ich hoffe, dass uns das gelingt.“ Aktuelle mache er sich noch keine Sorgen um die Einhaltung des Kostenrahmens.

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