11 Bewohner in Sicherheit gebracht

Brand an Weihnachten: Flammen schlagen aus frisch renoviertem Wohnhaus

In diesem Wohnhausbrand am Goldberg in Allendorf-Eder hat es am Morgen des ersten Weihnachtstages gebrannt.
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In diesem Wohnhausbrand am Goldberg in Allendorf-Eder hat es am Morgen des ersten Weihnachtstages gebrannt.

Ein frisch renoviertes Wohnhaus brennt am ersten Weihnachtstag. 11 Personen befinden sich im Gebäude. Die Feuerwehr eilt zur Hilfe.

Update vom Freitag, 25.12.2020, 17.36 Uhr: Bei dem Brand am Freitagmorgen (25.12.2020) ist ein frisch renoviertes Wohnhaus zum Teil zerstört worden. Das teilt das Polizeipräsidium Nordhessen mit. Das Feuer entfachte sich in einem Raum auf der Rückseite des Zweifamilienhauses.

Dann schlugen die Flammen auf die Küche und den Dachstuhl über. Elf Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Gebäude. Sie konnten das Haus rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.

Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf mindestens 200.000 Euro. Die genaue Brandursache ist noch nicht geklärt. Warum es begann zu brennen, wird derzeit ermittelt.

Brand in Allendorf-Eder: 90 Feuerwehrleute im Einsatz

Erstmeldung vom Freitag, 25.12.2020, 10.58 Uhr: Allendorf/Eder - Um 5.42 Uhr am ersten Weihnachtsfeiertag wurde die Feuerwehr durch die Leitstelle alarmiert. Als die ersten Feuerwehrleute an dem Wohnhaus am Goldberg in Allendorf eintrafen, brannte der Dachstuhl im hinteren Teil des Hauses bereits „in voller Ausdehnung“, wie Gemeindebrandinspektor Horst Huhn später berichtete.

Das Alarmstichwort für den Einsatz wurde deshalb erhöht, es wurden also weitere Feuerwehren hinzugerufen. Insgesamt waren schließlich 90 Feuerwehrleute im Einsatz: alle Feuerwehren aus der Gemeinde, also Allendorf, Battenfeld, Rennertehausen und Haine, sowie Frankenberg mit Drehleiter, Tanklöschfahrzeug und einem Gerätewagen für Atemschutz sowie Bromskirchen mit Atemschutzgeräteträgern.

Brand in Allendorf-Eder: Elf Personen befanden sich im Haus

Das Gebäude ist ein Einfamilienhaus mit einer Einliegerwohnung. Die elf Bewohner, darunter auch Besucher zu Weihnachten, konnten sich aus dem Haus retten und in Sicherheit bringen. Der Rettungsdienst kümmerte sich um sie.

Gegen 8.30 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“, die Aufräumarbeiten dauerten danach aber noch an. Während sich gegen 11 Uhr die letzten Einsatzkräfte auf den Heimweg machten, blieb eine Brandwache noch vor Ort.

Wodurch das Feuer ausgebrochen ist, konnten weder Feuerwehr und Polizei noch die Bewohner sagen. Das zu ermitteln, ist die Aufgabe der Kriminalpolizei, deren Beamte am Morgen vor Ort waren. Das Haus ist vorerst nicht bewohnbar, die Familie komme jetzt erstmal bei Verwandten unter, berichtete einer der Bewohner. (Jörg Paulus und Jan Wendt)

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