Auftakt zur Betrieblichen Impfung

Corona-Impfung bei Viessmann: 250 Mitarbeiter am ersten Tag

Viessmann-Betriebsimpfung: Die Medizinische Fachangestellte Susanne Müller impft Mexhit Brava aus der Abteilung Sonderanlagenbau/Prüftechnik.
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Viessmann-Betriebsimpfung: Die Medizinische Fachangestellte Susanne Müller impft Mexhit Brava aus der Abteilung Sonderanlagenbau/Prüftechnik.

Ein Hangar des firmeneigenen Verkehrslandesplatzes wurde zum Impfzentrum umfunktioniert. Dort erhielten am Donnerstag, dem ersten Tag des Betrieblichen Impfens bei Viessmann in Allendorf-Eder, 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre erste Spritze zur Immunisierung gegen das Coronavirus.

Allendorf/Eder - Schon von der Schule am Goldberg aus ist alles bestens beschildert. Im Hangar sind Wartebereiche abgegrenzt und markiert. Klebestreifen auf dem Hallenboden fordern zum Abstandhalten auf. An der Tür hängt ein Desinfektionsmittel-Spender. Aus den Lautsprechern dudelt leise Entspannungsmusik. Alles ist perfekt organisiert. „Hatten Sie etwas anderes erwartet?“ fragt Vanessa Ante, die zusammen mit Sicherheitschef Steffen Oberlies für den organisatorischen Ablauf des Impfens verantwortlich ist.

Pandemische Taskforce

Es gibt eine „Pandemische Taskforce“, der auch die beiden Ärzte Thomas Klausnitzer und Stephan Waßmuth angehören. Zusammen mit seinem Vater Michael, ebenfalls Arzt, empfängt Stephan Waßmuth die Impflinge und führt ein kurzes Aufklärungsgespräch. Dabei geht es unter anderem um Dauermedikationen und Unverträglichkeiten. „Haben Sie noch Fragen?“, fragt Notarzt Dr. Waßmuth, der bald in Allendorf praktizieren wird. Dann geht es weiter zu vier Impfkabinen, die aus Teilen von Messeständen zusammengebaut wurden und beim eigentlichen Impfen etwas Privatsphäre bieten.

40 Personen pro Stunde

„Wir schaffen etwa 40 Personen pro Stunde“, erklärt Vanessa Ante. Im 10-Minuten-Rhythmus hatten die Mitarbeiter ihre Einladungen aufs Handy erhalten. Das klappt gut, ohne Staus. „Über 2000 Mitarbeiter haben sich auf unseren Aufruf gemeldet und wollen sich impfen lassen“, berichtet Ante.

Beim Vorbereiten der Impfdosen: PTA Lisa Hallenberger und Apotheker Christopher Vogel.

„Viele waren auch schon geimpft. Zuerst erhalten jetzt diejenigen einen Termin, die nicht mobil arbeiten, also beispielsweise in der Fertigung tätig sind. Wir haben gerade so viel zu tun. Da ist es ganz wichtig, dass die Produktion läuft“, sagt Vanessa Ante.

Auch Angehörige können sich impfen lassen

Am Freitag sollen weitere 250 Viessmann-Mitarbeiter ihre erste Impfung mit dem Biontech-Impfstoff erhalten. Nächste Woche Freitag geht es dann weiter. Wie viele Personen dann geimpft werden können, ist noch nicht klar – es hängt immer von den verfügbaren Impfdosen ab. Das gilt auch für die Angehörigen der Viessmann-Mitarbeiter. Sie erhalten auf jeden Fall einen Impftermin. Doch wann – das kann Vanessa Ante noch nicht sagen.

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