Unternehmen hat Maßnahmen ergriffen

Corona-Krise: So schützt Viessmann seine Mitarbeiter

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Die Viessmann-Werke in Allendorf-Eder.

Die Corona-Krise bringt erhebliche Einschränkungen des täglichen Lebens mit sich – das bekommt derzeit jeder zu spüren. Vor enormen Herausforderungen stehen auch die heimischen Unternehmen, wie man am Beispiel von Viessmann sehen kann.

Das Unternehmen gehöre als Hersteller von Klima-, Kühl- und Energielösungen zu den systemrelevanten Betrieben, weil es mit seinen Produkten und Dienstleistungen gewährleiste, dass die Versorgung der Gebäude und Wohnungen mit Wärme, warmem Wasser und Strom gesichert sei, teilte Viessmann in einer Pressemitteilung mit. 

„Für uns hat es höchste Priorität, dafür zu sorgen, dass unsere Mitarbeiter sowie ihre Familien gesund und sicher sind und es auch bleiben”, sagt Juniorchef Max Viessmann. Ganz proaktiv würden deshalb die Beschäftigten mit einem umfassenden Maßnahmenpaket weltweit bestmöglich geschützt. 

„Gleichzeitig handeln wir in dieser schwierigen Situation stets so umsichtig, vorausschauend und verantwortungsvoll wie möglich, damit auch unsere Partner, also die zahlreichen Handwerksunternehmen, ihren täglichen Einsatz beim Kunden vor Ort genauso gut fortführen können wie bisher.” 

Dabei könne das Unternehmen auf die in den chinesischen Standorten Pinghu bei Shanghai und Dachang bei Peking gesammelten Erfahrungen im Umgang mit der Corona-Krise zurückgreifen. Dort werde mittlerweile wieder produziert, und die Situation normalisiere sich nach und nach. 

„Zu den Maßnahmen, die getroffen wurden”, erläutert Steffen Buch, verantwortlich für Personal und Organisation, „zählen unter anderem die Desinfektion aller Durchgangsbereiche, die Nutzung von Homeoffice für einen Großteil der Belegschaft, die räumliche Trennung von Arbeitsgruppen in kleinste Teams in der Fertigung sowie besonders strenge Hygienemaßnahmen in den Werken und den Mitarbeiterrestaurants. Damit stellen wir unsere Handlungsfähigkeit auch in der Krise sicher.” 

Darüber hinaus sei sich Viessmann seiner Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst. Personalchefin Âsa Lautenberg verdeutlicht das mit einem Beispiel: „Wir haben unser Werk im französischen Faulquemont geschlossen. Die dortigen Krankenhäuser sind bereits durch Coronafälle überlastet; durch die selbstauferlegte Quarantäne leisten wir einen Beitrag zur Beruhigung der Lage.“ 

Auch für den Fall, dass sich die Umstände nochmals verschlechtern sollten, habe die Unternehmensleitung bereits Szenarien durchdacht, um auf jede denkbare Situation mit einer wirksamen Strategie bestmöglich vorbereitet zu sein. Das Spektrum der Hypothesen reiche von Unterbrechungen der Lieferketten über staatlich vorübergehend verhängte Quarantäne bis zu einem längeren Stillstand des öffentlichen Lebens.

Juniorchef Maximilian Viessmann.

Das sagt Max Viessmann

Max Viessmann: "Als größtes Unternehmen der Region übernehmen wir Verantwortung gegenüber unseren 12.000 Familienmitgliedern, unseren Partnern, der Region und vor allem der kommenden Generationen – selbstverständlich auch insbesondere in herausfordernden Zeiten wie der aktuellen Corona-Krise. Seit über 100 Jahren gehört es zur DNA unseres Unternehmens, aus jeder Situation immer das Beste zu machen. Genau deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir mit Ihnen zusammen auch diese enorme Herausforderung bewältigen werden! 

Meine dringende Bitte an uns alle lautet: Lasst uns gemeinsam Verantwortung übernehmen – für uns, für unsere Familien, Freunde und Kolleginnen und Kollegen. Lasst uns gemeinsam die Ratschläge der Wissenschaftler ernst nehmen und soweit es geht Abstand voneinander halten – so schwer es uns allen fallen mag!”

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