Gedankenaustausch

Evangelischer Kirchenpräsident Dr. Jung zu Gast bei Viessmann in Allendorf

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Informationsbesuch einer Delegation der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bei Viessmann: Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (3. von links) mit Prof. Dr. Martin Viessmann (links) und dessen Ehefrau Annette.

Allendorf/Eder. Zu einem Informationsbesuch ist der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, an den Unternehmensstammsitz der Viessmann-Group nach Allendorf gekommen.

Im Mittelpunkt der Delegationsreise stand ein Gedankenaustausch mit Prof. Dr. Martin Viessmann, seiner Ehefrau Annette, Führungskräften des Unternehmens und Konzernbetriebsrat Matthias Godzik über die Themen Energiewende, Digitalisierung, Generationswechsel und Nachhaltigkeit.

„Als Familienunternehmen stehen wir der Nachhaltigkeit per se sehr nahe“, sagte Prof. Viessmann. Die drei Säulen der Nachhaltigkeit seien soziale Verantwortung, die Ökologie und die Ökonomie, die miteinander in Einklang gebracht werden müssten. Als die großen Herausforderungen unserer Zeit bezeichnete Prof. Viessmann die Energiewende und die Digitalisierung.

„Wir müssen uns darauf einstellen, in Zukunft Wärme als Service und nicht nur den Wärmeerzeuger zu verkaufen und dazu vernetzte Produkte und Dienstleistungen rund um Energie zu entwickeln. Am Ende steht ein Energiemanagement für das intelligente Haus, das bei einem Mehr an Komfort nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern auch Energie erzeugen wird“, sagte Prof. Viessmann.

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung ergänzte: „Wir stehen als Kirche mitten in der Gesellschaft. Für das gute Zusammenleben in einer Gesellschaft braucht es eine gute Ökonomie, die sozial und ökologisch ausgerichtet ist. Es ist schön zu hören und zu sehen, dass die Firma Viessmann sich daran orientiert und dabei Verantwortung für viele Menschen übernimmt.“

Jung betonte, dass es beeindruckend sei, wie aktiv und engagiert Viessmann die Herausforderungen der Energiewende, der digitalen Transformation und des Generationenwechsels annehme und gestalte. Auch die Kirche stehe vor großen Herausforderungen.

Prof. Viessmann erklärte, man habe den Generationswechsel genutzt, um den Wandel im Unternehmen voranzutreiben. Sein Sohn Maximilian arbeite mit ganzer Kraft daran, das Kerngeschäft der Heiztechniksysteme zu digitalisieren. „In unserer Zeit lernen erstmals die Alten von den Jungen. Deshalb sind gerade Familienunternehmen wie wir gut beraten, für die erfolgreiche Gestaltung des Wandels die Kompetenz der nachwachsenden Generation zu nutzen.“

Zum Programm des Informationsbesuchs gehörte auch ein Werksrundgang durch das Infocenter, das neue Technikum und die Fertigung von Gas-Wandgeräten. 

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