FUSSBALL-VERBANDSLIGA Mitte

FC Ederbergland geht mit Selbstvertrauen ins Heimspiel gegen Walluf

Auf seinen Torriecher hofft der FCE: Maxim Zich (Ederbergland, Mitte), hier gegen die Biebricher Emirkan Dorul (links) und Moritz Christ. Archiv
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Auf seinen Torriecher hofft der FCE: Maxim Zich (Ederbergland, Mitte), hier gegen die Biebricher Emirkan Dorul (links) und Moritz Christ.

Mit dem Selbstvertrauen aus einem zuletzt klaren 3:0-Erfolg gegen starke Marburger geht der FC Ederbergland die nächste Aufgabe an: Am Sonntag, 28. November, tritt der Verbandsligist zuhause gegen Walluf an.

Allendorf/Eder – Der FC Ederbergland liegt in der Fußball-Verbandsliga weiter in Lauerstellung. „Wir wollen da sein, wenn Tabellenführer Steinbach patzt. Da sind eigene Siege natürlich Pflicht“, sagt Trainer Christian Behle vor der nächsten Partie gegen den Tabellenfünfzehnten Walluf am Sonntag (14.30 Uhr, in Allendorf).

Wie gut der FCE in Form ist, hat man auch am vergangenen Spieltag gesehen, beim klaren 3:0-Sieg über die SF BG Marburg. „Da haben wir eine starke Leistung gegen einen starken Gegner abgeliefert“, lobt Behle, der aber gleichzeitig warnend den Finger hebt: „Auch vor den vermeintlich schwächeren Gegnern Biebrich und Weyer hatten wir überzeugende Siege. Biebrich war dann stärker als wir, auch wenn wir 1:0 gewonnen haben und gegen Weyer gab es bekanntlich nur ein 1:1.“

Einstellung muss stimmen

Wichtig ist also die richtige Einstellung, was Behle und sein Trainerkollege Christian Hartmann den Spielern unter der Woche auch deutlich gemacht haben.

Der kommende Gegner kommt in dieser Saison etwas gesichtslos daher, steht auf Rang 15 auf einem Abstiegsplatz. „Walluf kommt über das Kollektiv. Da ist es schwer, sich auf bestimmte Spieler zu konzentrieren“, weiß Behle, der anmerkt „dass wir solche Phasen wie gegen Marburg, in denen wir hektisch wurden und leichtfertige Ballverluste hatten, nicht noch einmal brauchen“. So wie damals Biebrich und Weyer erwartet Behle auch im Falle von Walluf einen tiefstehenden Gegner, gegen den es besser ist, nicht in Rückstand zu geraten. Die 35 bisher kassierten Wallufer Tore lassen die Gastgeber hoffen, zu Torchancen zu kommen. „Wir müssen auf den Punkt konzentriert sein. Ist die Chance da, müssen wir zuschlagen“, hofft Behle auf die nötige Effektivität.

Umstellungen möglich

Wer letztlich diese Chancen herausarbeiten soll, ist noch unklar. Innenverteidiger Kevin Vidakovics unterzog sich unter der Woche einem PCR-Test. Fällt der negativ aus, steht er in der Startelf. Der zuletzt überzeugende Janis Wolff könnte wieder ins defensive Mittelfeld rücken. Aber da dort von Christoph Völker und Hendrik Wickert zuletzt auch viel Stabilität ins eigene Spiel gebracht wurde, kann es sogar zu größeren Änderungen kommen.

In vorderster Reihe hängt viel davon ab, ob Maxim Zich die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, um von Beginn an aufs Feld geschickt zu werden. Fehlen wird wohl noch immer Benedikt Schneider, der nach seinem grippalen Infekt noch nicht wieder auf der Höhe ist. Für den Coach steht jedenfalls fest: „Wir haben mit Walluf und Bauerbach noch zwei Spiele vor der Winterpause und die zwei Spiele wollen wir gewinnen.“ (Wilfried Hartmann)

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