Schnuller abgekocht: Feueralarm in Allendorfer Sechs-Familienhaus

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Diese Schnuller waren in einem Kochtopf in Brand geraten.

Allendorf/Eder. Feueralarm in einem Sechsfamilienhaus in der Allendorfer Sudetenstraße: 20 Feuerwehrleute der Wehren Allendorf/Eder und Rennertehausen rückten am Donnerstag kurz vor 12 Uhr zur Brandbekämpfung aus.

Im zweiten Obergeschoss des Hauses hatte ein Rauchmelder Alarm geschlagen. Aus den Fenstern quoll dicker Rauch.

Aktualisiert um 14.15 Uhr

Kleine Ursache, große Wirkung: Wie ein Polizeibeamter der HNA vor Ort erklärte, wolle eine Mutter Babyschnuller abkochen. Dazu hatte sie zwei Schnuller und zwei Babyflaschendeckel in einen Topf mit kochendem Wasser gegeben.

Nach Polizeiangaben verließ die Frau dann mit ihren beiden Kindern die Wohnung, um einkaufen zu gehen. Dabei vergaß sie offenbar, den Herd auszuschalten.

Nachdem das Wasser verkocht war, begannen die Schnuller und Deckel auf dem heißen Boden des Topfes zu kokeln, was zu der starken Rauchentwicklung führte. Als der Rauchmelder Alarm schlug, war die Frau mit ihren beiden Kindern nicht mehr in der Wohnung. Es wurde auch keiner der Mitbewohner des Hauses verletzt.

Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften aus Allendorf und Rennertehausen an. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Klaus-Dieter Briel. Unter Atemschutz drang ein Feuerwehr-Trupp in die verrauchte Wohnung ein. Dazu mussten die Brandschützer die Wohungstür eintreten.

Die Feuerwehrleute brachten den Kochtopf mit seinem qualmenden Inhalt ins Freie und setzten einen Hochdrucklüfter ein, um das Haus vom beißenden Qualm zu befreien. Vorsorglich waren auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Das medizinische Personal musste jedoch nicht eingreifen, da niemand verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizeibeamten vor Ort ist – abgesehen von der eingetretenen Wohnungstür – kein Schaden entstanden. Der installierte Rauchmelder hat offensichtlich Schlimmeres verhindert.

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