Parlamentarier lehnten Vorschlag des Gemeindevorstands ab

Noch immer keine Gebührenordnung für Tennishalle in Allendorf-Eder

Allendorf-Eder. Die frühere Allendorfer Tennishalle hat sich schon bei mehreren Großveranstaltungen mit bis zu 1500 Besuchern bewährt. Eine Gebührenordnung gibt es bisher aber nicht.

Schon zum zweiten Mal haben die Gemeindevertreter am Mittwochabend einen Vorschlag zurück an den Gemeindevorstand gegeben.

Bereits in der Sommersitzung am 10. Juni stand die Gebührenordnung auf der Tagesordnung. Damals forderten die Parlamentarier eine deutliche Anhebung der vorgeschlagenen Nutzungsentgelte und vertagten die Entscheidung. Grund ist offenbar die teure Sanierung.

500 Euro sollen pro Tag erhoben werden, so sieht es der abgelehnte Vorschlag des Gemeindevorstands vor. Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn hält diese Summe im Vergleich zu anderen Hallen für realistisch. Allerdings hat sich am Mittwoch kein Gemeindevertreter zu Wort gemeldet – somit ist unklar, welche Gebühren sich die Parlamentarier vorstellen.

Auch in der Ausschusssitzung sei der Punkt kommentarlos abgestimmt worden, berichtete Claus Junghenn auf Anfrage. Alle drei Ausschüsse hatten einmütig entschieden, dass der Gemeindevorstand eine neue Gebührenordnung vorlegen soll. Das Parlament folgte diesem Vorschlag.

Was nach Ansicht von Bürgermeister Claus Junghenn in dieser Beschlussfassung eine wesentliche Rolle gespielt hat, lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Mark Adel

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