Heute 25. Ostermarkt in Rennertehausen

Initiatorinnen des Rennertehäuser Ostermarktes: Elli Sellmann (links) hält Türkränze aus Birkenreisig in der Hand, die beim ersten Ostermarkt im Ort vor 25 Jahren beliebt waren. Hildegard Giebel zeigt den Trend der Folgejahre mit farbigen Buchs-Gestecken und Kränzen, die auch heute noch zum Angebot gehören. 

Rennertehausen. Der Verein Chronik Rennertehausen  lädt zum 25. Ostermarkt ein. Er findet am heutigen Sonntag, 4. März, in und am Dorfmuseum statt.

 Elli und Heinrich Sellmann sowie Hildegard Giebel erinnern sich noch genau an die Vorbereitungen des ersten Ostermarktes in Rennertehausen. „Wir sind Anfang der 1990er-Jahre zu Ostermärkten bis nach Hameln gefahren, um uns Bastelideen zu holen und Kontakte mit Ausstellern zu knüpfen“, berichtet Hildegard Giebel. Mit dem Förderkreis Chronik und dem Verschönerungsverein Rennertehausen wuchs die Idee zu einem eigenen Ostermarkt. 1994 war es dann so weit.

Nun lädt der Verein Chronik Rennertehausen zum 25. Ostermarkt ein. Er findet am heutigen  Sonntag, 4. März, in und am Dorfmuseum statt.

Elli Sellmann: „Mein verstorbener Ehemann Heinrich wollte damals das Dorfmuseum mit Leben erfüllen. Dazu sollte der Ostermarkt mit beitragen. Der Verein beantragte bei den Behörden die dauerhafte Genehmigung des Ostermarktes. Dabei wurde festgeschrieben, dass dieser sonntags, vier Wochen vor Ostern, stattfindet.“

Auftakt mit 566 Besuchern

Am 11. März 1994 wurde der Rennertehäuser Ostermarkt am Dorfmuseum zum ersten Mal veranstaltet. Dazu zitiert Elli Sellmann aus den Aufzeichnungen ihres verstorbenen Mannes: „Wir hatten 566 Besucher und 15 Verkaufsstände, 27 Torten waren viel zu wenig. Nächstes Jahr auf 30 erhöhen.“

Mit ihrem Peitschenknallen werden die Rennertehäuser „Platzer“ den Markt am kommenden Sonntag traditionell um 11 Uhr eröffnen. Danach können die Besucher nach Herzenslust stöbern.

Petra Eckel vom Verein Chronik sagt: „Unser Angebot wurde durch neue Aussteller erweitert und attraktiver gemacht. An 20 Ständen gibt es neben Osterdekorationen, kunstvolle Handarbeiten aus Holz, Beton, Kerzenwachs auch Stoffe und Wolle, Fensterbilder, Grußkarten, Stickereien, Frühlingsgestecke und Türkränze.“

Platz zum Ausruhen ist beim Kuchenbüfett in der „Museumsstube“. „Kichelplätze“ gibt es mit „rörer Worscht“ oder mit „Höng“. „Kichelplätze“ gibt es auch zum Mitnehmen.

Der Chor der Landfrauen und der Kinderchor unterhalten die Besucher musikalisch. Der Eintritt zum Ostermarkt ist frei. (wi)

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