25 Jahre Partnerschaft des Dekanats Biedenkopf-Gladenbach mit Kituntu-Distrikt aus Tansania

Bei einem der Lieder erhoben sich alle von den Plätzen und klatschten rhythmisch: (im Bild von links) Reverend Anicet Maganya, Marion Schmidt-Biber (Holzhausen, Mitglied des Partschaftskommitees), Dekan Andreas Friedrich, Pfarrer Gerald Rohrmann, Pfarrer Karlhans Nußlein aus Breidenbach und Schwester Florence Gatege. Foto: Strieder

Allendorf/Eder. „Zusammen Kirche sein“, lautete das Motto des Festgottesdienstes aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft des evangelischen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach, zu dem auch das obere Edertal gehört, mit dem Kituntu-Distrikt im ostafrikanischen Staat Tansania. Zahlreiche Mitwirkende hatte der Festgottesdienst in der Allendorfer Kirche, dem ein Kaffeetrinken vorausging.

Mehrere Redner bezeichneten die Entscheidung vor 25 Jahren für den Abschluss der Partnerschaft als richtig. „Aus einem kleinen Samenkorn ist mittlerweile ein großer Baum entstanden“, hieß es.

In englischer Sprache predigte Reverend Anicat Maganya, er ist Generalsekretär der Karagwe-Diozese in Tansania. „Seid miteinander verbunden und ehrt einander!“, sagte er. Diese Leitsätze sollten für die weitere Partnerschaft auch zukünftig gelten. Die Partnerschaft bedeute, sich auf Jesus Christus zu besinnen und von ihm zu lernen. „Jesus hat sich hingegeben für alle, die Hilfe brauchten!“ Deshalb gehe es bei der Partnerschaft darum, Gottes Liebe miteinander zu teilen.

Der neue Dekan Andreas Friedrich hielt eine weitere Predigt, die er unter das Motto des Bibelspruchs „Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid – ich will euch erquicken!“ stellte. Orte dieses Erquickens seien die Gotteshäuser im Dekanat Biedenkopf-Gladenbach ebenso wie in Ostafrika. Man müsse weiterhin voneinander lernen, für Frieden und Gerechtigkeit eintreten. Er zitierte den tansanischen Bischof Bagonza, der in einem Grußwort für eine Festschrift davon geschrieben hatte, die 25 Jahre seien „voller Freude und Herausforderungen“ gewesen.

Unter der Leitung von Lee Cosmas Ndeiy sang der Amani-Gospel-Chor mehrere Lieder in afrikanischen Sprachen. Der evangelische Kirchenchor aus Allendorf sang „Großer Gott, wir loben dich!“, ein Lied aus dem Jahre 1771, das in mehr als 40 Sprachen der Welt übersetzt worden sei, wie Chorleiterin Tatjana Beyer anmerkte. „We are marchin in the line of god“ sang der Chor zum Abschluss.

Mehr über den weiteren Verlauf des Festgottesdienstes lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (ed)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.