Team der Kindertagesstätte

Parcours in Battenfeld bietet Kindern an 14 Stationen Abenteuer statt Langeweile

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An der „Johannsenbrücke“: (von links) Martha, Bela und Claudia Lenz mit Familienhund Günter. An dieser Station der Abenteuerreise war in Versform eine Frühlingsblume beschrieben. Nachdem Mutter Claudia vorgelesen hatte, wusste Bela gleich die Lösung: das Schneeglöckchen.

Battenfeld – Kita geschlossen, Spielplätze gesperrt, Besuche bei Spielkameraden sind auch nicht erlaubt: Für Kinder und Eltern ist die Corona-Pandemie eine schwere Zeit. Der Leiter der Evangelischen Kindertagesstätte Battenfeld, David Jakobi, und sein Team hatten die Idee, mit einer „Abenteuerreise durch Battenfeld“ etwas Abwechslung für Kinder und Eltern anzubieten.

„Wir haben in Battenfeld und hoch bis zur Grillhütte an 14 Stationen wetterfest einlaminierte Hinweiszettel mit verschiedenen Aufgaben aufgehängt, die von den Kindern mit Unterstützung ihrer Eltern erledigt werden können“, erklärt David Jakobi zum Aufbau. „Die Kita-Eltern haben vorab Fotos erhalten mit Erklärungen, wo sich die einzelnen Stationen befinden.“

Dort sind dann zunächst die Eltern gefragt, denn die Aufgaben müssen vorgelesen werden. Bei den Aufgaben handelt es sich um Fingerspiele, Lieder, Geschichten, Kreativität, Rätsel sowie interaktive Aktionen. Bei allen Aufgaben sind Wahrnehmung und Kreativität der Kinder gefragt. Nicht zuletzt soll die Ausführung auch für Spaß und Bewegung sorgen.

An der Station „Johannsenbrücke“ trafen wir Claudia Lenz mit ihren Kindern Bela und Martha – die Kinder mit Roller, die Mutter mit Familienhund „Günter“ an der Leine. Dort ist es die Aufgabe, nach einem Text eine Frühlingsblume zu erraten.

„Mama hat vorgelesen und da wusste ich auch gleich, das ist ein Schneeglöckchen“, gibt der sechsjährige Bela die Lösung bekannt. „In der Erde war ich versteckt, die Sonne hat mich aufgeweckt. Weiß ist mein Köpfchen, das kann ich verraten und ich wachse in so manchen Garten.“ So beginnt der Text zum Schneeglöckchen.

„Wir gehen heute zu drei Stationen“, sagt Claudia Lenz. „Dabei machen wir einen schönen Spaziergang. Die Kinder freuen sich auf die Aufgaben, die an der nächsten Station auf uns warten.“

David Jakobi bedauert, dass in den ersten Tagen der Abenteuerreise durch Battenfeld einige Beschilderungen an den Stationen abgerissen wurden. Für die Eltern hat Jakobi noch folgenden Hinweis: „Am 15. April werden wir die Stationen mit neuen Aufgaben bestücken. Es soll ja nicht langweilig werden.“

Von Willi Arnold

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