Sachschaden in Höhe von mindestens 500 000 Euro

Feuer in Battenfelder Maschinenbaufirma - Mehrere Wehren im Einsatz

Blick von oben auf das Feuer auf dem Firmengelände der Maschinenbaufirma KBM in dem Allendorfer Ortsteil Battenfeld
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Nächtlicher Großeinsatz der Feuerwehr auf dem Firmengelände der Maschinenbaufirma KBM im Allendorfer Ortsteil Battenfeld

Auf dem Firmengelände der Maschinenbaufirma KBM in dem Allendorfer Ortsteil Battenfeld hat es in der Nacht zum Dienstag gebrannt.

Bei einem Brand in einer Fertigungshalle im Maschinenbauunternehmen KBM in der Tulpenstraße in Battenfeld ist in der Nacht zu Dienstag ein hoher Schaden entstanden – nach ersten Schätzungen in Höhe von mindestens 500 000 Euro. „Im Bereich der Elektrowerkstatt hat es richtig gebrannt. Als wir anrückten, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach der Halle 2“, berichtete Allendorfs Gemeindebrandinspektor Horst Huhn vor Ort. Er hatte auch die Einsatzleitung.

Zur Ermittlung der Brandursache rückte noch am Dienstagvormittag ein Team der Kripo aus Homberg an, neben dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer war auch der Leiter der Polizeistation Frankenberg, Jörg Petter, vor Ort.

Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg wurde gegen 2.30 Uhr alarmiert, auf dem Firmengelände hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei der Alarmfahrt zum Brandherd erkannten die Feuerwehrleute aus Allendorf und Battenfeld bereits den grellen Feuerschein und eine kräftige Rauchentwicklung. Daraufhin erhöhten sie sofort die Alarmstufe – zusätzlich rückten auch die Wehren aus Rennertehausen und Haine an, die Frankenberger Feuerwehr eilte mit ihrer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug ins Gewerbegebiet nach Battenfeld.

„65 Feuerwehrleute waren im Einsatz“, berichtete Einsatzleiter Horst Huhn, zudem waren Beamte der Polizei und Rettungskräfte des Roten Kreuzes vor Ort. Außer dem gewaltigen Sachschaden habe es zum Glück keinen Personenschaden gegeben, sagte Huhn: „Nachts wird bei KBM nicht gearbeitet.“

Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand weitgehend mit Löschwasser, die Löschwasserversorgung erfolgte aus einer Zisterne an der Bundesstraße 236 und aus der Eder. „Wir mussten rund 1000 Meter B-Rohrleitungen aufbauen“, berichtete der Allendorfer Gemeindebrandinspektor.

Die Frankenberger Feuerwehr bekämpfte den Brand von der Drehleiter aus, aus Frankenberg und Battenberg waren auch Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Sie drangen durch ein Tor in das Gebäude ein und löschten vom Boden aus.

„Insbesondere konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hallen und das Bürogebäude der Firma KBM verhindert werden“, sagte Horst Huhn. Er lobte vor allem die „reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren“. Um 4.50 Uhr konnte er „Feuer aus“ melden, der Elektrobereich der Firma war bis dahin allerdings komplett ausgebrannt.

Bis zum Dienstagsmorgen erfolgten dann noch Nachlöscharbeiten. Eine Brandwache blieb zur Sicherheit vor Ort.

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