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Scholz lobt Firma Viessmann für Beitrag zur Energiewende

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Von: Jörg Paulus

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In der Wärmepumpen-Produktion durfte Bundeskanzler Olaf Scholz bei seinem Viessmann-Besuch eine Schraube in eine Wärmepumpe schrauben. Vorarbeiterin Anna Wellnowski erklärte ihm, wie das geht.
In der Wärmepumpen-Produktion durfte Bundeskanzler Olaf Scholz bei seinem Viessmann-Besuch eine Schraube in eine Wärmepumpe schrauben. Vorarbeiterin Anna Wellnowski erklärte ihm, wie das geht. © Paulus, Jörg

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Dienstag, 9. August, die Firma Viessmann in Allendorf-Eder besucht. Er informierte sich bei dem Heiz- und Kältetechnik-Unternehmen vor allem über Wärmepumpen als Beispiel erneuerbarer Heiztechnik.

Allendorf-Eder – Es sei ein wichtiges Vorhaben der Bundesregierung, Wärme ohne fossile Ressourcen zu gewinnen und dadurch das Klima zu schützen, erläuterte Bundeskanzler Olaf Scholz den Grund für seinen Besuch bei der Allendorfer Firma Viessmann. „Ich bin sehr froh, dass ein Unternehmen aus Deutschland, das global erfolgreich ist, zeigt, wie das gehen kann und was man dafür tun muss“, sagte Scholz nach einer zweistündigen Führung durch den Betrieb.

Dass Deutschland dabei erfolgreich sein müsse, sei nicht nur für das Klima wichtig, sondern auch für den wirtschaftlichen Wohlstand. „Wenn wir es nicht schaffen, den Klimawandel aufzuhalten, werden wir keine lebenswerte Zukunft mehr haben.“

Es habe ihn sehr beeindruckt, dass Viessmann genau das könne, was die heutige Zeit erfordere. Dies trage letztlich auch dazu bei, dass das Leben bezahlbar bleibe, denn die Nutzung fossiler Ressourcen bedeute immer mehr finanziellen Aufwand.

„Wir fühlen uns geehrt“: Die Firmenchefs Maximilian und Martin Viessmann (von links) begrüßen Kanzler Olaf Scholz vor dem Firmengebäude.
„Wir fühlen uns geehrt“: Die Firmenchefs Maximilian und Martin Viessmann (von links) begrüßen Kanzler Olaf Scholz vor dem Firmengebäude. © Paulus, Jörg

„Wir merken gerade, was es bedeutet, wenn man praktisch alles, was man an Energie einsetzt, mehr oder weniger importiert – das gilt nicht nur für Gas“, sagte Scholz. „Wenn wir es schaffen, mit erneuerbaren Energien, die wir massiv ausbauen, und modernen Technologien weniger dieser Ressourcen zu verbrauchen, dann stärkt das unsere Sicherheit und unsere Zukunftsfähigkeit als Land.“

Scholz bei Viessmann: Einiges gesehen und gelernt

Er habe bei dem Rundgang durch die Firma einiges zu diesem Thema gesehen und gelernt, sagte Scholz und sprach von Hightech-Technologie und begeisterten und kompetenten Mitarbeitern. „Deshalb war es mir so wichtig, heute hier her zu kommen.“

„Wir sind die Möglichmacher:innen der Energiewende“, zitierte Firmenchef Maximilian Viessmann einen Slogan des Unternehmens. Und er erinnerte daran, dass die Firma in den kommenden drei Jahren eine Milliarde Euro in den Ausbau von Wärmepumpen und grünen Klimalösungen investieren will. „Das Gelingen der Energie- und Gebäudewende ist jetzt eine Top-Priorität der Politik, weil es eine Notwendigkeit gibt, aber auch eine Verantwortung für nachfolgende Generationen.“

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