Nach dem Hochwasser

Spenden für Flutopfer: Allendorfer Fuhrunternehmer organisiert Hilfstransport

Hat einen Hilfstransport ins Hochwassergebiet organisiert: Der Allendorfer Transportunternehmer Matthias Kinkel (rechts), hier zusammen mit seinem 18-jährigen Sohn Luca und Fahrer Marcel Becker (links).
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Hat einen Hilfstransport ins Hochwassergebiet organisiert: Der Allendorfer Transportunternehmer Matthias Kinkel (rechts), hier zusammen mit seinem 18-jährigen Sohn Luca und Fahrer Marcel Becker (links).

„Lkw-Fahrer und Transportunternehmer stehen zusammen“, sagt der Allendorfer Fuhrunternehmer Matthias Kinkel. Zusammen mit zahlreichen Berufskollegen aus dem Oberen Edertal und dem Raum Marburg hat Kinkel einen Hilfstransport organisiert, um die Flutopfern im Raum Bad Neuenahr/Ahrweiler zu unterstützen.

Allendorf/Eder - Die Fernsehbilder und Berichte aus den Hochwassergebieten haben für eine große Welle der Hilfsbereitschaft gesorgt. „Wichtig ist aber, dass die Hilfe auch bei den Betroffenen ankommt“, sagt Matthias Kinkel.

Zusammen mit 26 weiteren Lkw-Fahrern und Fuhrunternehmern hat Kinkel die Sache selbst in die Hand genommen. Wer spenden möchte, kann Lebensmittel und Hilfsgüter am kommenden Freitag, 23. Juli, von 15 bis 20 Uhr beim Bauhof der Gemeinde Allendorf (Nähe Post/Feuerwehr) abgeben. Die heimischen Brummifahrer um Matthias Kinkel werden die Hilfsgüter dann zu einem zentralen Stützpunkt in der Nähe von Aachen bringen. Der Kreisverband Aachen des Deutschen Roten Kreuzes wird von dort aus für die weitere Verteilung sorgen.

Kleidung ist ausreichend vorhanden

„Die Lager sind voll mit Kleidungsstücken“, weiß Matthias Kinkel nach ersten Rückmeldungen. Dringend benötigt werden dagegen Konserven, haltbare Lebensmittel, Kindernahrung, Windeln, Damenbinden, Tampons, Küchenpapier, Toilettenpapier, Decken, Wassertanks, Gummistiefel, Besen, Schaufeln, Schneeschieber, Abzieher, Stromaggregate, Pumpen, alle Arten von Getränken (hauptsächlich Mineralwasser), Powerbanks, batteriebetriebene Radios, Gaskocher, Geschirr, Tiernahrung, Näpfe, Verbandsmaterial, Verbandkästen, Arbeitshandschuhe und vieles mehr. Die Hilfsgüter sollen in Kartons verpackt und diese Kartons mit Angaben über den Inhalt beschriftet werden.

Viele Firmen helfen mit

Zahlreiche Firmen aus dem Oberen Edertal unterstützen die Hilfsaktion. Mit dabei sind unter anderem die Viessmann-Werke, Balzer Baustoffe, Clemens Baustoffe, die Lebensmittelmärkte Fichna (Rewe) und Welker (Edeka), die Gemeinde Allendorf, der Getränkegroßhändler Heinemann und natürlich das Fuhrunternehmen Kinkel.

Eine weitere Sammelstelle wird auf dem Messeplatz in Marburg eingerichtet. Dort können am Freitag, 23. Juli 2021, von 18 bis 22 Uhr für Hilfsgüter und Sachspenden abgegeben werden.

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