Bürgerentscheid am 14. März

Steuerzahlerbund für Fusion von Allendorf/Eder und Bromskirchen

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Der Bund der Steuerzahler Hessen ruft die Wahlberechtigten in Allendorf-Eder und Bromskirchen auf, beim Bürgerentscheid am Sonntag, 14. März, über den freiwilligen Zusammenschluss der beiden Gemeinden mit Ja zu stimmen.

Allendorf/Bromskirchen – Geplant ist, dass sich die beiden Gemeinden Allendorf-Eder und Bromskirchen zum 1. Januar 2023 zu einer Gemeinde zusammenschließen, die dann Allendorf-Eder heißt. Ob es so kommt, darüber entscheiden die Bürger beim Bürgerentscheid, der zusammen mit der Kommunalwahl am 14. März stattfindet.

„Schon lange arbeiten die Gemeinden vorbildlich zusammen und erledigen seit einigen Jahren in einer Verwaltungsgemeinschaft nahezu alle Verwaltungsaufgaben gemeinsam. Nun ist es an der Zeit, den finalen Schritt zu gehen. Schließlich wären mit einer Fusion noch mehr wirtschaftliche Vorteile verbunden“, sagt Joachim Papendick, Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler (BdSt) Hessen, in einer Pressemitteilung.

Damit würde die Erfolgsgeschichte der interkommunalen Kooperation von Allendorf und Bromskirchen gekrönt, sagt Papendick. Schon 2015 hatten der BdSt Hessen und der Hessische Städte- und Gemeindebund die Zusammenarbeit der beiden Nachbargemeinden mit dem Spar-Euro für besonders wirtschaftlichen Umgang mit öffentlichen Mitteln geehrt. 2015 hatten sich Allendorf und Bromskirchen zur Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen.

Nach Auffassung des Steuerzahlerbundes, der interkommunale Kooperation als ein effektives Mittel zur Haushaltskonsolidierung betrachtet, würde nicht nur der Gemeindehaushalt von einem Zusammenschluss profitieren, auch für die Bürger entstünden Vorteile. So könnte die Leistungsfähigkeit in der Gemeindeverwaltung durch Synergieeffekte gesteigert werden, was einen besseren Service für die Bürger bedeuten würde.

„Dass die beiden Kommunen vollständig fusionieren wollen, ist in diesen Zeiten ein wichtiges Signal, das leider nicht selbstverständlich ist“, sagt Joachim Papendick. „Den Wahlberechtigten kommt daher am Sonntag eine besondere Verantwortung zu. Gehen Sie zur Abstimmung, jede Stimme ist wichtig!“

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