HNA-Wunschaktion

Jonah (5) aus Haine durfte im Feuerwehrauto mitfahren

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HNA-Wunschaktion: Jonah Landau (5) durfte in einem großen Feuerwehrauto mitfahren. Rechts der Allendorfer Gemeindebrandinspektor Horst Huhn. 

Im Kreis Waldeck-Frankenberg durfte Jona (5) in einem großen Feuerwehrauto mitfahren. Das war Teil der HNA-Wunschaktion zu Weihnachten.

Wie gut, dass es die Oma gibt: Elisabeth Landau kennt ihren Enkel Jonah (5 Jahre) ganz genau. Und sie weiß, was sein größter Wunsch ist: Einmal mit einem „großen Feuerwehrauto fahren“. Deshalb hatte Elisabeth Landau an die HNA-Redaktion geschrieben, die manche Wünsche wahr machen kann. Am Dienstag hatte Jonah seinen großen Tag.

„Er hat schon seinen Freunden im Kindergarten davon erzählt“, berichtet Mutter Melanie Landau. Zum Termin am Allendorfer Feuerwehrhaus ist die ganze Familie gekommen: Jonah hat seine große Schwester Emma (8) mitgebracht, die Eltern Melanie und Carsten Landau sind mit von der Partie – und natürlich Oma Elisabeth. Alle sind ganz gespannt.

HNA-Wunschaktion: Jonah Landau (5) durfte in einem großen Feuerwehrauto mitfahren. Vor dem Schlauchwagen SW 2000 (von links) Feuerwehr-Vorsitzender Stephan Noll, Carsten Landau mit Sohn Jonah auf dem Arm, davor Tochter Emma (8), Mutter Melanie und Gemeindebrandinspektor Horst Huhn.

Erwartet werden die Landaus schon von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn sowie Stephan Noll, dem Vorsitzenden der Allendorfer Feuerwehr. Als erstes wird Jonah eingekleidet: Mit einer Jacke und einem orangefarbigen Helm aus Beständen der Jugendfeuerwehr. „Passt“, stellt Horst Huhn fest, als er den Kinnriemen anpasst. Jonah ist sprachlos. „Wie ein richtiger Feuerwehrmann“, sagt Mutter Melanie Landau.

Dann öffnen sich die großen Türen der Fahrzeughalle. „Du kannst dir eins aussuchen“, sagt Horst Huhn. „Mit welchem Auto möchtest du gern mitfahren?“

In Waldeck-Frankenberg mit Martinshorn unterwegs 

Jonah kennt sich aus. Schließlich hat er zu Hause ganz viele Playmobil-Figuren. Auch ein Fahrzeug mit Drehleiter. Die gibt es in Allendorf nicht und so fällt die Wahl auf ein Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 10/6, weil dort alle mitfahren können. 

Einen Kindersitz haben die Landaus mitgebracht. Auf dem darf Jonah vorn rechts neben Horst Huhn sitzen, die anderen steigen hinten ein.

„Alles klar da vorn?“, fragt Mutter Melanie. Dann geht es auch schon los. „Taaatüüütataaaa“ dröhnt es aus den Pressluft-Hörnern. Horst Huhn fährt mit Martinshorn vom Hof. Jonah staunt mit hochroten Wangen und klammert sich an seinen Sitz. 

Funktionstest auf der Landstraße 

„Dürfen wir denn das Martinshorn einschalten?“, fragt Melanie Landau. „Klar. Wir machen einen Funktionstest“, erklärt Horst Huhn und grinst. Über die Bundesstraße geht es mit dem roten Feuerwehrauto bis nach Osterfeld, dann gemächlich wieder zurück.

Am Feuerwehrhaus packt Stephan Noll den Schlauch für einen Erstangriff aus. Zusammen mit Horst Huhn darf Jonah einen fiktiven Brand löschen.

Und weil Jonah sich anfangs nicht recht entscheiden konnte, fährt Horst Huhn noch eine zweite Runde mit dem jungen Feuerwehr-Fan. Dieses Mal mit dem Schlauchwagen. Mama Melanie muss mit, sonst ist Jonah die Sache nicht ganz geheuer. Als aber die Mutter neben ihm sitzt, thront er vorn im Führerhaus. Stolz wie Oskar.

Im Kreis Waldeck-Frankenberg gibt es auch eine Bambini-Feuerwehr 

„Welches Fahrzeug hat dir denn besser gefallen?“, fragt Stephan Noll nach der Rückkehr. „Beide gleich“, antwortet Jonah diplomatisch.

Für Jonah war es ein unvergesslicher Tag. Und eines ist klar: Wenn er im Sommer in die Schule kommt, dann wird er auch Mitglied der Bambini-Feuerwehr in Haine.

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