230 Wanderer eröffnen in Battenfeld die Saison

Endspurt: Diese Wandergruppe traf nach einer Tour zur Battenberger Altstadt und zur Kellerburg um kurz nach zwölf Uhr wieder an der Battenfelder Martkhalle ein. Im Hintergrund auf dem Berg ist Battenberg zu sehen, rechts oben die Neuburg. Fotos:  Battefeld

Battenfeld. Großartige Ausblicke ins Edertal, naturschutzfachliche Informationen zum „Nitzelgrund“ oder Heimatgeschichtliches zur jüdischen Gemeinde in Battenfeld:

Es wurde für jeden Geschmack etwas geboten bei der Eröffnung der Wandersaison der Region Burgwald-Ederbergland in Battenfeld, an der am Sonntag rund 230 Wanderer teilgenommen haben.

Der gastgebende Gebirgs- und Wanderverein Oberes Edertal hatte fünf Touren zwischen sechs und zwölf Kilometern Länge erarbeitet, die jeweils an der Battenfelder Markthalle begannen. Dort wurden die 230 Wanderer auch im Anschluss mit Würstchen, Kuchen und Getränken versorgt.

Vereinsvorsitzender Erwin Strieder, der die „Nitzel-Tour“ angeführt hatte, war hochzufrieden mit der Resonanz: „Allein bei meiner Gruppe sind knapp 100 Leute mitgewandert“, sagte er gegenüber der HNA. Unter den Teilnehmern waren auch drei junge Studenten aus Syrien vom Flüchtlingswohnheim am Frankenberger Kegelberg. Sie waren in Begleitung von Karl-Heinz Bastet mitgewandert: „Die waren total begeistert von den Wäldern hier“, sagte Bastet.

Zufrieden strahlte auch die Geschäftsführerin der Ederbergland-Touristik, Silvia Henk, mit der Sonne um die Wette: „Das Wetter war unserer größte Sorge“, sagte sie und dankte stellvertretend für die Gastgeber Erwin Strieder für die hervorragende Organisation vor Ort.

„Ich freue mich, dass so viele beim Wandern heute dabei waren“, sagte Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn, als er die Wanderer in der Festhalle begrüßte. Junghenn verwies auf die Vielzahl der zertifizierten Wanderwege in der Region und betonte: „Ohne die Unterstützung durch die Wandervereine ist das gar nicht zu leisten.“ Als „ein Pfund“ bezeichnete Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß die 19 Premiumwanderwege. Sie seien nicht nur für den Tourismus da, sondern auch für die Einheimischen. Ein Grußwort sprach auch Gerd Daubert vom Vorstand der Region Burgwald-Ederbergland: „Wir wollen unsere Wege noch mehr verbessern, noch erlebnisreicher machen“, kündigte er an. Geplant sei, sich der Organisation „Premiumwanderwelten“ anzuschließen und eine „Premiumwander-Region“ zu werden. Kreisbeigeordneter Hermann Hirth, der in Vertretung für Landrat Dr. Reinhard Kubat da war und selbst mitgewandert war, lobte: „Überall erwarten die Wanderer bestens präparierte Wege und eine herrliche Landschaft“. Die Region sei ein wahres Paradies für Wanderfreunde.

Die Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Kirsten Fründt, warb für das Wandern als eine „wunderschöne Freizeitbeschäftigung“. „Wer kann ein besserer Multiplikator sein als Sie, die heute hier die Wandersaison eröffnet haben.“ (bs)

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