Zehn heimische Keeper bei Camp

Weiterbildung für Waldeck-Frankenberger Torhüter in Allendorf

Abgehoben: Torwart Lukas Schön vom TSV Korbach bei einer Parade.
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Abgehoben: Torwart Lukas Schön vom TSV Korbach bei einer Parade.

Eine gute Weiterbildung war das „Uhlsport-Elite-Camp“ für Fußball-Nachwuchskeeper in Allendorf/Eder.

Allendorf (Eder) - „Die Torhüter in- und außerhalb des Kreises sind hungrig nach Training, das sie aber leider nicht immer regelmäßig bekommen können“, sagt Michael Wolf vom Torwart-Team (TWT) Korbach-Waldeck. Das der Korbacher in seiner Einschätzung richtig liegt, war auch beim „Uhlsport-Elite-Camp“ für Fußball-Nachwuchskeeper in Allendorf/Eder sichtbar. Dieses war ursprünglich für fortgeschrittene Keeper mit zwölf Teilnehmern, bevor es wegen des großen Interesses auf 20 Torhüter aufgestockt wurde.

„Unser Augenmerk liegt darauf, jeden einzelnen Torhüter in seiner Qualität und Motivation weiter zu entwickeln. Speziell die Videoanalysen sollen jedem Einzelnen mögliche Fehler aufzeigen, die es gilt abzustellen“, sagt Wolf über das zweitägige Camp mit drei Trainingseinheiten (insgesamt 5,5 Stunden) nach der Ausbildungsphilosophie von Michael Rechner, dem Torwarttrainer von Erstligist TSG Hoffenheim.

Nach Hoffenheimer Philosophie

Dieses beinhaltete eine gemeinsame Videoanalyse der Trainingsschwerpunkte, einen Theorieblock und ein Feedback zum Leistungsstand der Keeper. Insgesamt neun Jungen und ein Mädchen aus Waldeck-Frankenberg nahmen neben Torhütern aus ganz Deutschland am Camp teil.

Zum fünfköpfigen lizenzierten Trainerteam in Allendorf zählte neben Wolf auch Markus Grymel, ein Spezialist für torwartspezifische Athletik und Koordination, sowie Daniel Strähle als Chefcoach, dem Hafez Aslan und Pascal Krause von „Goalkeeping Development“, der Agentur von Rechner, assistierten.

Ansage: Yann Bachmann, Malte Glade und Marvin Wegener (von links) hören Trainer Daniel Strähle zu.

„Für mich braucht ein guter Torwart eine ganze Reihe von Eigenschaften. Das Wichtigste ist der Ehrgeiz, sich weiter zu entwickeln“, sagt Wolf, den die Keeper in Allendorf allesamt natürlich mitbrachten.

Auf jeden Fall hat das Camp den Teilnehmern gut gefallen, sodass sie motiviert in die neue Saison gehen. Zufrieden waren auch die Coaches, denn der Torwart-Nachwuchs war interessiert und engagiert.   (bb)

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