Digitalisierung in Schule und Beruf

Wirtschaftsrat tagte mit Ministern Sinemus und Lorz bei Viessmann in Allendorf

+
Auszubildende der Viessmann-Werke zeigten den beiden Staatsministern Prof. Sinemus (5. von rechts) und Prof. Lorz (6. von rechts) am Freitag in Allendorf einen virtuellen Schweißvorgang, der ohne Hitze und großen Material- und Stromverbrauch bis zur Qualitätsprüfung simuliert werden kann. 

Allendorf/Eder – „Digitale Schule Hessen“ – zu diesem Thema diskutierten am Freitag 40 Vertreter von Unternehmen am Viessmann-Standort in Allendorf bei der 1. Nordhessischen Regionalkonferenz des hessischen Landesverbandes des Wirtschaftsrates.

Viessmann-Co-CEO Joachim Janssen und der Chief Digital Officer der Unternehmensgruppe, Prof. Dr. Markus Pfuhl, begrüßten dazu auch die Staatsministerin für Digitalisierung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, sowie Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

Janssen präsentierte den beiden Ministern während eines Rundgangs das 2017 eingeweihte Forschungs- und Entwicklungszentrum Technikum. Zudem stellte er die Gaswandgeräte-Fertigung und die digitalen Produkte vor. Markus Pfuhl sprach in seinem Eingangsstatement über die durch die Digitalisierung veränderte Arbeitswelt. 

Er zeigte die Konsequenzen auf, die sich für die Aus- und Weiterbildung in Unternehmen ergeben, und nannte die Kompetenzen, die junge Mitarbeiter haben oder entwickeln müssten, um in der künftigen Arbeitswelt erfolgreich zu sein.

Zwei konkrete Projekte aus ihrem Ausbildungsalltag stellten vier Viessmann-Auszubildende den beiden Ministern und den Vertretern des Wirtschaftsrates vor. So zeigten die Azubis den virtuellen Schweißvorgang, bei dem mithilfe von „Virtual Reality“ das Schweißen erlernt werden kann, ohne dass dabei Hitze entsteht und Material oder Strom verbraucht werden. 

Zum anderen präsentierten die jungen Viessmann-Mitarbeiter, wie ein Nutzer zu Hause in seinem „smarten Home“ mithilfe einer Sprachsteuerung die Temperatur in Räumen verändert.

„Digitalisierung spielt für die Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand eine entscheidende Rolle. Prozesse und Verfahren können optimiert und beschleunigt werden“, sagte Ministerin Kristina Sinemus. „Als Landesregierung unterstützen wir daher nicht nur den Ausbau der digitalen Infrastruktur, sondern auch die Digitalisierung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.“

Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.