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FC Ederbergland zweimal auswärts gefordert: Erst in Marburg, am Ostermontag in Walluf

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Wollen die Punkte aus Marburg und Walluf entführen: Ingo Miß (Zweiter von links) und der ballführende Maxim Zich, hier gegen Rick Winhauer (links) und Jaffar Abdulai (Walluf). archiv
Wollen die Punkte aus Marburg und Walluf entführen: Ingo Miß (Zweiter von links) und der ballführende Maxim Zich, hier gegen Rick Winhauer (links) und Jaffar Abdulai (Walluf). © Wilfried Hartmann

Osterzeit ist Fußballzeit: Auch der FC Ederbergland muss in der Fußball-Verbandsliga dieses Wochenende zwei Mal die Fußballschuhe schnüren – und zwar jeweils auswärts.

Battenberg - Gründonnerstag steht die Partie gegen SF/BG Marburg an (Anpfiff: 19.30 Uhr) und am Ostermontag geht’s ins 160 Kilometer entfernte Walluf, wo die Partie um 15 Uhr angepfiffen wird.

„Wir haben nie von Tabellenplätzen gesprochen. Wir wollen einfach nur das Maximale herausholen. Das gilt auch für die beiden anstehenden Auswärtsaufgaben“, sagt Trainer Christian Hartmann, der mit Kollege Christian Behle noch einmal die Köpfe zusammensteckte, um die Analysen der Gegner auszuwerten.

Marburg mit Offensivkraft

„Ich sage nichts Neues, wenn ich behaupte, dass es in beiden Spielen sehr schwer wird, wenn auch jeweils mit anderen Vorzeichen.“ Vor dem Spiel in Marburg warnt Hartmann vor der Offensivkraft der Unistädter: „Marburg ist mit Huhn, Heuser, Haberzettl und Michel nicht nur stark besetzt in der Offensive. Sie verstehen es meisterhaft, bei Ballbesitz diese Trümpfe auch blitzschnell einzusetzen.“ Das geschieht oft genug über Regisseur und Ex-Ederbergländer Dominik Karge. „Auch wenn ich in Phrasen verfalle, aber wir müssen eng stehen und nach vorn einen schnörkellosen Fußball spielen.“

Vielleicht meint Hartmann damit auch Lukas Altmann, dem er bescheinigt, dass er „für sein Alter relativ stabile Leistungen abliefert. Er bringt mit seiner Power viel Geschwindigkeit mit.“ Wahrscheinlich wird sich auch Ahmad Ibrahim auf der Zehnerposition wiederfinden, wo er sich sichtlich wohler fühlt, als auf der Außenbahn. Wieder mit im Kader ist Innenverteidiger Simon Mitze. Ob es in der Deckung zu Veränderungen kommen wird, ließ Hartmann offen.

Schnelles Tor hilft

Der Ausblick auf den Montag fällt dem Trainer schwer: „Mit Walluf beschäftige ich mich nach dem Abpfiff in Marburg.“ Fest steht für ihn, dass „sich Walluf zerreißen wird. Da kommt man mit Hacke, Spitze 123 nicht weit. Alle Gegner aus der hinteren Tabellenregion werden mit Einsatz und Feuer gegen den Abstieg kämpfen. Das sind nicht immer schöne Spiele. Wir sind jedenfalls schlecht beraten, wenn wir auf die Tabelle blicken und uns ausruhen wollen.“ Was hilft? „Ein schnelles 1:0, um Ruhe ins eigene Spiel zu bekommen“, sagt Christian Hartmann. Wie stark Walluf ist zeigte sich vor Kurzem beim 0:1 gegen Steinbach II und bei der 1:2-Niederlage in Niedernhausen. (Wilfried Hartmann)

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