19 Geschichten in Buch gesammelt

Alte Landesschule in Korbach kürt Sieger des Geschichten-Wettbewerbs

Die Preisträger des Geschichtenwettbewerbs des ALS (von oben links): Mo Freund, Elisabeth Rabe, Arash Nazeri (Jahrgangsstufe 5), Nina Knoche, Simon Marpe, Johanna Metz (JS 6), Elmira Aliqki, Emma Lessing, Sarah Sophie Schmidt (JS 7), Felicia Falk, Lilli Christin Söhne, Franziska Lippe (JS 8), Fabia Schendel, Lea Marie Tischer, Melissa Jakubowski (JS 9), Finn Ole Vogt, Mirja Knoche, Elea Sarah Ulbrich (JS 10) und Lisanne Weinreich (Jahrgänge 11/12).
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Die Preisträger des Geschichtenwettbewerbs des ALS (von oben links): Mo Freund, Elisabeth Rabe, Arash Nazeri (Jahrgangsstufe 5), Nina Knoche, Simon Marpe, Johanna Metz (JS 6), Elmira Aliqki, Emma Lessing, Sarah Sophia Schmid (JS 7), Felicia Falk, Lilli Christin Söhne, Franziska Lippe (JS 8), Fabia Schendel, Lea Marie Tischer, Melissa Jakubowski (JS 9), Finn Ole Vogt, Mirja Knoche, Elea Sarah Ulbrich (JS 10) und Lisanne Weinreich (Jahrgänge 11/12).

Die Schüler der ALS in Korbach haben ihre Vorstellungskraft sprudeln lassen: Der Geschichten-Wettbewerb in Corona-Zeiten hatte vielseitige Ergebnisse.

Korbach – Ob Familie und Freunde oder auch Tiere und Fremde: Beziehungen zu anderen standen beim Geschichten-Wettbewerb der Alten Landesschule im Mittelpunkt. Ausgeschrieben wurde er zu Beginn des ersten Lockdowns, der die Bedeutung der Interaktion und ihres Fehlens verdeutlichte, erklärt Lehrerin Sybille Hoppmann – „Ich und Du“ lautete passenderweise das Thema.

19 Preisträger wurden ausgewählt: Sie wurden in den Klassen geehrt, ihre Werke sind in einem Buch gesammelt worden. Teils nutzten die Schüler sehr direkt die Möglichkeit, sich sprachlich-kreativ mit Corona auseinanderzusetzen, teils widmen sie sich Beziehungen auf etwas andere Art. „Es reicht von Fünftklässlern, die über Freundschaft schreiben, bis zu philosophisch anmutendem Stoff aus der Oberstufe“, erläutert Lehrerin Kerstin Uffelmann. Tier-, Liebes- und Freundschaftsgeschichten sind ebenso entstanden wie Fantasy, historische Geschichten und ein Zwiegespräch mit dem Tod.

39 Beiträge gab es, eine der besten Beteiligungen des seit 2008 alle drei Jahre ausgetragenen Wettbewerbs. Dabei sind Schüler, die schon in der Vergangenheit mitgeschrieben haben und viele neue. Eine fünfköpfige Jury wählte die Beiträge für das Buch aus: Sie mussten sprachlich überzeugen, in sich schlüssig sein und das Thema treffen.

Den Büchern an der Alten Landesschule kann wieder eines mit Geschichten der Schüler hinzugefügt werden, freuen sich (von links) Christoph Aßmann, Kerstin Uffelmann, Sybille Hoppmann, Barbara Jung und Olaf Schillmöller

Zur Jury gehörten neben Sybille Hoppmann und Kerstin Uffelmann ihr Kollege Olaf Schillmöller, die pensionierte Lehrererin Barbara Jung sowie Dr. Karin Pschera, Isolde Siebert und Pamela Helmer – ein Gespräch Sybille Hoppmanns mit der Inhaberin eines kleinen Korbacher Verlags war der Anstoß zum ersten Wettbewerb gewesen. Auch „Ich und Du“ erschien im Pamela Helmer Verlag, ist aber bis auf weniger Restexemplare schon vergriffen.

Ein Ziel sei, die Vorstellungskraft anzuregen, erklärt Schulleiter Christoph Aßmann. Der Wettbewerb ist an der Schule breit verankert: Nicht nur kriegen Schüler aller Jahrgänge die Chance, beim Schreiben Bestleistungen zu zeigen, auch am Malen und Zeichnen interessierte konnten sich mit Kunstlehrerin Birte Menzler einbringen, um das Werk zu illustrieren.

Eine weitere Auswirkung der Pandemie: Der Festakt mit formeller Preisübergabe und Musik musste ausfallen, alle Pläne erwiesen sich als nicht umsetzbar, erklärt Sybille Hoppmann. Stattdessen bekamen die Gewinner in den Klassen ihre Urkunden, Bücher und Geldpreise des Fördervereins sowie die Gelegenheit, vorzulesen, erklärt Kerstin Uffelmann: „Es gab Applaus, alle freuten sich mit.“ (wf)

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