Anonyme Beleidigungen, Verleumdungen und Drohungen gegen Sparkasse

Im Schulterschluss gegen eine Hetzkampagne: (v.l.) die Sparkassen-Vorstände Michael Bott und Heinz-Robert Behle, Personalratsvorsitzende Petra Kamm und Landrat Dr. Reinhard Kubat. Foto: Kleine

Waldeck-Frankenberg. Zahlreiche Mitarbeiter und der Vorstand der Sparkasse Waldeck-Frankenberg werden seit Wochen per E-Mails und Fax drangsaliert.

Die Sparkasse hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet – und wendet sich nun auch öffentlich nachdrücklich gegen die Verleumdungen.

Gezielt seien in Mails und Fax-Schreiben einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diffamiert worden. Hinzu kämen inzwischen auch absurde Vorwürfe gegen den Vorstand, hieß es am frühen Dienstagabend in einer gemeinsamen Pressekonferenz von Sparkassen-Vorstand und Landrat Dr. Reinhard Kubat. Er ist Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse.

„Wir wollen den Stier nun bewusst bei den Hörnern packen und in die Öffentlichkeit gehen“, betonten der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Michael Bott und Landrat Kubat unisono. Dabei unterstrichen Vorstand und auch die Vorsitzende des Personalrats, Petra Kamm, den Schulterschluss, um Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen zu schützen.

Bereits Mitte August hatte die Sparkasse die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Zudem liegen mittlerweile drei Strafanzeigen von Mitarbeitern gegen unbekannt vor, erklärte Rechtsanwalt Heinz Teichmann, der im Auftrag der Sparkasse aktiv ist. „Wir hoffen, dass der oder die Verleumder möglichst bald gefunden werden und diese Kampagne ein Ende haben wird“, blickten Kubat und der Sparkassenvorstand voraus.

Die Vorwürfe in den unter Decknamen verfassten E-Mails und Fax-Schreiben entbehren nach Angaben der Sparkasse jeglicher Grundlage. Es würden Unwahrheiten behauptet, aber auch Halbwahrheiten verbreitet und Zusammenhänge konstruiert, „um mit Andeutungen ganz bewusst ein falsches Bild entstehen zu lassen“.

Der Urheber der Vorwürfe bezeichne sich in den Schreiben als ehemaliger Mitarbeiter. Unklar sei, ob eine oder mehrere Personen dahinter stünden.

Von Jörg Kleine

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