Antrag beim Kreis: Bromskirchen will Tempo 80 ausweiten

Bromskirchen. Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h auf der Bundesstraße 236 zwischen Allendorf-Eder und Bromskirchen auf Höhe des Hoppe-Werkes soll bis zum Ortseingang von Bromskirchen ausgedehnt werden. Diesen Wunsch hat Bürgermeister Karl-Friedrich Frese dem Landkreis mitgeteilt.

Frese begründet dies mit mehreren schweren Unfällen, die sich in diesem Bereich in den vergangenen Jahren ereignet hatten, allein drei in diesem Jahr. Zuletzt war dort am 27. August ein Motorradfahrer tödlich verunglückt.

Dort, wo bereits Tempo 80 gilt, habe dies zu einer deutlichen Reduzierung gefährlicher Verkehrssituationen geführt, berichtet Bürgermeister Frese in seinem Schreiben, das er am Donnerstagabend auch im Parlament vorstellte.

In dem Bereich bis zum Ortseingang, wo 100 gefahren werden darf, würden Verkehrsteilnehmer dagegen immer wieder versuchen, langsamer fahrende Fahrzeuge zu überholen und oft erst im letzten Moment vor dem Gegenverkehr wieder einscheren.

Als weiteres Argument für Tempo 80 in dem gesamten Abschnitt nennt der Bürgermeister die fehlende Übersichtlichkeit in diesem kurvigen und von Bäumen bewachsenen Bereich. Und Anwohner, die oberhalb der Bundesstraße wohnen, hätten sich über Lärmbelästigung beklagt - hervorgerufen durch die Beschleunigung nach dem Ende der Tempo-80-Zone.

Die Angelegenheit liegt nun beim Fachdienst Verkehr des Landkreises, der über den Wunsch aus Bromskirchen entscheiden muss. Der Fachdienst hatte sich seinerzeit auch für die Tempo-80-Regelung auf Höhe des Hoppe-Werkes ausgesprochen, was laut Frese zunächst Versuchs-Charakter gehabt habe, nun aber als dauerhaft anzusehen sei. (jpa)

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