Kosten übernimmt die Firma

Apfelsaft für Flüchtlinge und die Tafel

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Er presst den Apelsaft: Till Kramer aus Reddighausen mit seinem Saftmobil. 

Burgwald. Die Gemeinde Burgwald ruft die Einwohner dazu auf, ihre Äpfel pressen zu lassen und für Flüchtlinge und die Tafel zur Verfügung zu stellen.

Die Idee kam von Unternehmer Jonas Akesson von der Burgwalder Firma Metak: Er lässt die Äpfel einer großen Streuobstwiese zu Saft pressen. Die Gemeinde Burgwald verteilt das Getränk dann zu gleichen Teilen an Flüchtlingsheime und an die Tafel.

Den Saft presst der Reddighäuser Till Kramer mit seiner mobilen Saftpresse. Die Kosten von einem Euro pro Liter übernimmt die Firma Metak.

Diese Idee gefiel auch dem Ernsthäuser Unternehmer Peter Schlichterle, der einst selbst eine Mosterei betrieb. Auch er wird sich mit Äpfeln von eigenen Streuobstwiesen beteiligen.

Bürgermeister Lothar Koch ruft andere Apfelbaumbesitzer auf, bei der Aktion mitzumachen. „In diesem Jahr gibt es viele Äpfel. Bevor diese vergammeln, kann man sie so sinnvoll nutzen.“ Die Privatleute können ihren Saft zu folgenden Terminen von Till Kramer pressen lassen und dann den ganzen oder einen Teil des Saftes spenden:

• am Montag, 21. September, und am Montag, 5. Oktober, jeweils ab 10 Uhr an der Alten Mosterei Schlichterle in Ernsthausen

• am Freitag, 9. Oktober, ab 10 Uhr an der Metzgerei Klotz in Burgwald.

Weitere Termine und Informationen im Internet: www.dassaftmobil.de

Archiv-Video: So wird Saft gepresst

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