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Bald alle Schulstandorte in Waldeck-Frankenberg ans Glasfasernetz angeschlossen

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Von: Stefanie Rösner

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Die hessische Ministerin Kristina Sinemus informierte sich bei Schülern über den Fortschritt bei der Glasfaser-Internetverbindung, hier mit (von links) Landrat Jürgen van der Horst, Schulleiter Christoph Aßmann, dem Bundestagsabgeordneten Armin Schwarz und (hinten rechts) den Lehrern Burkhard Wilm und Jörg Alff.
Die hessische Ministerin Kristina Sinemus informierte sich bei Schülern über den Fortschritt bei der Glasfaser-Internetverbindung, hier mit (von links) Landrat Jürgen van der Horst, Schulleiter Christoph Aßmann, dem Bundestagsabgeordneten Armin Schwarz und (hinten rechts) den Lehrern Burkhard Wilm und Jörg Alff. © Stefanie Rösner

Die Digitalisierung ist an den Schulen in Waldeck-Frankenberg vorangeschritten. Bis zum Sommer 2022 sollen alle 68 Schulstandorte gigabitfähig, das heißt an besonders schnelles Internet, angeschlossen sein.

Waldeck-Frankenberg – Die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus informierte sich am Montag am Korbacher Gymnasium Alte Landesschule (ALS) über die Fortschritte und erkundigte sich bei Informatik-Schülern zu deren Erfahrungen aus der Praxis. Die Glasfaser-Infrastruktur hat nach Auskunft des Kreises 3,8 Millionen Euro gekostet. Bund und Land fördern den Ausbau. Fast alle Kabel seien bereits verlegt.

„Wir waren spät dran“, räumte der Landrat Jürgen van der Horst ein. Die Erwartungshaltung der Gesellschaft sei seit der Pandemie umso größer, Bildung digital zu ermöglichen. Er warb für „das kluge Umsetzen“ im Schulalltag und richtete die dringende Bitte an das Land Hessen, mehr Lehrer in diesem Bereich aus- und fortzubilden. Zugleich betonte er: Der direkte, analoge Austausch zwischen Schülern und Lehrern bleibe wichtig. „Die Mischung macht’s.“

Digitalisierung soll dem Menschen nützen

Die Digitalisierung – vom schnellen Internet über gute Programme bis hin zu funktionierenden Computern – müsse nun so angewendet werden, „dass sie den Menschen nützt“, sagte Ministerin Sinemus. Junge Menschen sollen von den Möglichkeiten profitieren und die Arbeit auch im ländlichen Raum als attraktiv ansehen.

Die digitale Ausstattung sei etwas, worum die Schule gerungen habe, sagte der Schulleiter der ALS Christoph Aßmann. Glasfaser zur Übertragung des Internets sei notwendig, um den sich ständig verändernden Anforderungen an Schule gerecht werden zu können.

Die Schüler des Informatik-Grundkurses der Jahrgangsstufe 12 sind „erleichtert“, dass die Schule in Sachen Glasfaser „endlich“ so weit ist. Sie äußerten auch Wünsche, etwa dass die Programme, mit denen sie arbeiten, vereinheitlicht werden. Der Informatiklehrer Jörg Alff betonte, dass bei all der Technik der Aufwand für die Pflege der Geräte und Software zu berücksichtigen sei. (Stefanie Rösner)

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