Biker schwer verletzt

Auto wendete in Kurve - Motorrad fuhr frontal dagegen

Adorf. Ein Motorradfahrer ist am späten Freitagnachmittag mit einem Auto zusammengestoßen und schwer verletzt worden.

Der Autofahrer hatte in einer unübersichtlichen Kurve unweit des Besucherbergwerks gewendet - der Biker hatte laut Polizei keine Chance, die Kollision noch abzuwenden.

Der 64 Jahre alte Autofahrer aus Bad Bentheim an der niederländischen Grenze befuhr demnach gegen 17.30 Uhr die Landesstraße 3076 von Adorf kommend in Richtung Padberg. Wenige hundert Meter vor dem Besucherbergwerk "Grube Christiane" bemerkte der Feriengast, dass er in die falsche Richtung unterwegs ist, und wollte wenden - dazu setzte er ausgerechnet in einer scharfen und unübersichtlichen Rechtskurve an.

In dem Moment, in dem der VW Passat Kombi sich quer auf der Fahrbahn befand, durchfuhr ein nachfolgender Motorradfahrer die Kurve. Der 55 Jahre alte Mann aus Detmold bremste zwar seine ältere Moto Guzzi noch ab, dies bewahrte ihn aber nicht vor einem Zusammenstoß: Das Motorrad prallte frontal in die Fahrertür des Wagens, dabei erlitt der 55-Jährige schwere Verletzungen. Eine junge Frau, die gerade nach einer Führung das Besucherbergwerk verlassen und einen Knall gehört hatte, wählte sofort den Notruf.

Die Besatzung des in Adorf stationierten Johanniter-Rettungswagens und der Korbacher Notarzt eilten zur Unfallstelle und versorgten den Verletzten. Er war laut Polizei ansprechbar und schwebt nicht in Lebensgefahr. Der Autofahrer wurde bei der Kollision leicht verletzt. Die Besatzung eines weiteren Rettungswagens des DRK aus Korbach brachte den 64-Jährigen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus der Kreisstadt.

Einige Helfer sicherten die Unfallstelle in der Kurve in beiden Richtungen ab. Später übernahm das die Adorfer Feuerwehr, die wegen ausgelaufener Betriebsstoffe nachträglich auch noch angefordert worden war. Die 18 Brandschützer unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle streuten ausgetretenes Benzin ab, fegten Trümmerteile von Auto und Motorrad zusammen und stellten Warnschilder auf.

Nach der Bergung der Fahrzeuge war die Strecke gegen 19 Uhr wieder frei. Den Schaden am Motorrad gab ein Polizist mit 1000 Euro an, den am Wagen schätzte er auf 5000 Euro.

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