Leader-Fördermittel

Initiative Pro Bad Arolsen lässt barocken Spazierweg erneuern

Der barocke Spazierweg in Bad Arolsen ist neu beschildert worden, ein Flyer ergänzt das Angebot. Von links: Bürgermeister Jürgen van der Horst, Rolf Crone (Initiative Pro Bad Arolsen), Jürgen Schimmelpfeng (Architekturbüro Müntinga und Puy), Erster Stadtrat Udo Jost und Lisa Selzer (Müntinga und Puy).
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Der barocke Spazierweg in Bad Arolsen ist neu beschildert worden, ein Flyer ergänzt das Angebot. Von links: Bürgermeister Jürgen van der Horst, Rolf Crone (Initiative Pro Bad Arolsen), Jürgen Schimmelpfeng (Architekturbüro Müntinga und Puy), Erster Stadtrat Udo Jost und Lisa Selzer (Müntinga und Puy).

Der barocke Spazierweg in Bad Arolsen ist von der Initiative Pro Bad Arolsen als touristische Attraktion erneuert worden.

Bad Arolsen – Die Barockstadt Bad Arolsen können Besucher und Einwohner nun über einen erneuerten Spazierweg mit neuen Stationen und Schildern erkunden. Geplant ist darüber hinaus eine Neuauflage des Historischens Stadtführers.

Komplett überarbeitet

Die Initiative Pro Bad Arolsen hat den 2003 geschaffenen barocken Spazierweg mit Unterstützung von Jürgen Schimmelpfeng und Lisa Selzer vom heimischen Architekturbüro Müntinga und Puy komplett überarbeiten lassen, wie deren Vorsitzender Rolf Crone berichtete.

Neben 5500 Euro aus den Mitgliedsbeiträgen gab es 5600 Euro aus dem von der Europäischen Union finanzierten Budget der LEADER-Region Naturpark Diemelsee und Nordwaldeck. Es sei dem Entscheidungsgremium leicht gefallen, das Vorhaben in Bad Arolsen zur Förderung des Tourismus vorzuschlagen, sagt der Bürgermeister Jürgen van der Horst. Der Magistrat sei froh, dass sich die Initiative Pro Bad Arolsen seit Jahren diesem Thema widme.

Das kommt noch hinzu

Der barocke Spaziergang werde ergänzt durch die 40 Schilder an historischen Gebäuden und das 2019 zur 300-Jahr-Feier von Arolsen enthüllte Stadtmodell, erklärte Crone. Die Initiative hatte jeweils die Federführung für diese Vorhaben.

Die Metallstelen und die Schilder an den einzelnen Stationen waren beschädigt und verschmutzt und nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Zudem wurden weitere Stationen zwischen dem Schlossteich bis zum Boskett am früheren Neuen Schloss (nun Schön-Klinik) integriert. Die Ausrichtung des Wegs wurde geändert, neue Schilder mit aktualisierten Texten und eingenordeten Lageplänen installiert.

1500 Flyer

Das Ganze wird durch einen Flyer in einer Auflage von 1500 Stück ergänzt, die bei der Stadt abgeholt und in Geschäften und anderen öffentlich zugänglichen Stellen ausgelegt werden können, wie Crone erklärte. Neu beschildert wurden auch die in den 50-er Jahren entstandene belgische Siedlung und Häuser aus der Gründerzeit, so Architekt Schimmelpfeng.

Die Initiative Pro Bad Arolsen kümmere sich fortlaufend um eine aktuelle Darstellung der Barockstadt, hob Bürgermeister Jürgen van der Horst bei der Vorstellung des neu aufgelegten barocken Spazierwegs hervor.

Neue markante Punkte

Schließlich kämen mit der Neugestaltung des Brauereiareals mit dem Pferdeteich neue markante Punkte hinzu, die durch das von Bund und Land finanzierte ehemalige Stadtumbau-Programm gefördert werden.

Auch durch das Modellprojekt Klimanpassung / Modernisierung urbane Räume werde sich im Bereich der Grünanlagen und der Gewässer einiges tun. Aus diesem Programm solle unter anderem der Bereich des Schlossteichs entwickelt werden.

Das ändert sich am Schlossteich

Hierüber würden die Stadt und die Fürstliche Stiftung beraten, um dann einen Antrag auf Förderung zu stellen. Dramatische Änderungen werde es nicht geben.

Die aus Sicherheitsgründen aufgestellten Gitter, die Kinder vor dem Hineinfallen an neuralgischen Punkten des Schlossteichs bewahren sollen, seien nur Provisorien. Ein solches Gitter wurde bereits 2020 vor dem Mönch des Schlossteiches, wo das Ufer steil ist, aufgestellt.

Zäune zum Schutz aufgestellt

Ein weiterer Bauzaun wurde in diesem Jahr nach der Renovierung des durch Schmierereien stark beschädigten, auf Pfählen im Wasser stehenden Bootshauses aufgestellt. Und es ist dort auch geblieben. Damit wird verhindert, dass Menschen in das Gebäude gehen und vielleicht versehentlich ins Wasser fallen und dass das Holzhäuschen mit seinem barocken Stilelementen wieder beschmiert wird. (Armiin Haß )

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